Eine Million Menschen in Angkor 2007-05-08 03:34:00 (Siem Reap/Kambodscha). Im Gegensatz zu Myanmar, welches wir bisher aus eigener Blödheit nicht gesehen hatten, schafften wir es diesmal innerhalb von 24 Stunden, Visa für Kambodscha zu bekommen – also ein wirkliches „Holiday in Cambodia“ zu buchen, wie die „Dead Kennedys“ singen. Wir - also Pig ist nun auch dabei, da er seinen Flug noch in der Saufnacht spontan umgebucht hat - landen auf der „einspurigen“ Dschungellandebahn von Siem Reap und verlieben uns sofort in das Land der Khmer. Prinzipiell erleben wir zu diesem Zeitpunkt, die für uns beide exotischsten und faszinierendsten Abenteuer im Zeitraffer. Angkor
Wat, der größte zusammenhängende Tempelkomplex der Welt ist einfach nicht mit Worten zu beschreiben, den muss man wirklich gesehen haben! Zumal wir fast (!) ganz allein in dieser Anlage mit über 1.000 verschiedenen Tempeln herumlaufen und staunen. Dies ist nicht so selbstverständlich, da im b
Die besten GIs der Welt 2007-05-07 00:31:06 (Saigon/Vietnam). In der Zwischenzeit haben Sylvie und ich, Flüge zurück nach Hue gebucht. Da diese ausgesprochen günstig sind, stellt sich diese Variante, als die schnellste auf dem Weg nach Thakek in Laos dar. Vorher werden wir natürlich mit Pig durch Kambodscha fahren, immer auf der Hut vor dem Backpackerkiller, der wohl immer noch in Nordlaos sei Unwesen treibt. … Wir buchen noch eine Tagestour im Mekongdelta. Hier in der Nähe von Ho Chi Minh Stadt mündet er also, der größte Strom Südostasiens - das können wir uns nicht entgehen lassen. Per Minibus werden wir an einen kleinen Anleger gekarrt und besteigen den hölzernen Kutter. Die Fahrt über den riesigen Strom und seine Seitenarme ist, trotzdem wir dieses Gewässer jetzt schon besser als die Elbe kennen, wie immer faszinierend. Hier im Delta herrschen besonders dichte, undurchdringliche Mangrovenwälder vor und wir fühlen uns wie in einen der v
Ho Ho Ho Chi Minh 2007-05-06 01:51:05 (Ho Chi Minh Stadt/Vietnam). Da es mit Pig so ausgesprochen angenehm ist, beschließen wir zusammen mit ihm nach Saigon zu fahren und gemeinsam, seine letzten drei Tage dort zu verbringen. Wie wir von da wieder nach Mittel-Laos kommen sollen, ist uns zwar noch nicht so klar – wir müssen unbedingt noch einen alten Freund besuchen, der dort wohnt – aber im Weltreisetaumel ist erstmal egal, was als nächstes geschieht. Bei Ankunft am Busbahnhof werden uns Schilder entgegen gehalten, auf denen steht: „ khu Tay ba lo - Backpackerarea" – sehr professionell die Taxifahrer hier. In ein paar Jahren steht wahrscheinlich auch „Rucksacktouristengebiet“ darauf. Klar lassen wir uns da hin bringen. Genau genommen, sind es die Straßen um die „Pham Ngu Lao Street“, wo sich unser gleichen herumtreibt. Es gibt viele Hotels, Touristengeschäfte, Reisebüros und unzählige Restaurants und Cafes. Ein bisschen erinnert es
Berichte folgen 2007-05-05 15:56:00
Schlittenfahrt bei 30 Grad und ein Hund 2007-05-05 14:33:12 (Mui Ne/Vietnam). Wir erleben noch außergewöhnlich schöne Tage in Mui Ne, sei es an den umliegenden einsamen Stränden, oder beim Besuch einer beeindruckenden Chamtempel-Anlage, diesmal als einzige Touristen. Bei einer zweiten Tour mit dem Mofa ist unser neuer Kumpel Pig auch mit dabei und gewinnt glatt einen sehr ungewöhnlichen Wettkampf. Nicht weit vom Ort befinden sich die größten Sanddünen des Landes, die noch unterteilt werden in die roten und weißen. Wir halten bei „Rot“ und sofort bestürmen uns unzählige Kinder mit kleinen Holzbrettern. Da wir nicht genau wissen, warum wir hier einen Dollar für so ein Ding bezahlen sollen, rennt einer der Kleinsten einige Meter den Berg hinauf, setzt sich auf das Brett und donnert uns wieder entgegen. Klar werden wir das Geld bezahlen! Schwierig ist leider nur, bei welchem Anbieter wir ausleihen sollen. Es sind ungefähr 25 Kinder mit Holzschlitten und wir sind zu dr
Der mutmassliche Mörder 2007-05-05 00:11:00 Das Schhwein, was bisher geötet hat ohne Rücksicht, ist scheinbar jetzt endlch nametlich bekannt: er heißt wohl Maas Forst, und kommt aus Rotterdam - so sagt es zumindest die thailaindische und internationale Presse. Der Mörder wurde sogar bei seiner letzten Tat in Laos mit der (jetzt toten Italienerien) fotografiert - Hinweis erbeten....
Die Wohnzimmerkneipe 2007-05-04 17:45:08 (Mui Ne/Vietnam). Natürlich bekomme ich Pig am nächsten Morgen nicht wach und bei Sylvie habe ich auch einige Schwierigkeiten. Aber, da sie sich so aufs Motorradfahren gefreut hatte, ist sie schließlich schnell wieder Feuer und Flamme. Die Mofas sind alt aber günstig zu haben und zu meiner großen Sorge mit Gangschaltung. Ich hatte mich auf solche Automatikdinger eingestellt, einfach nur mit Gas und Bremse. Beim Losfahren lege ich mich natürlich sofort ab und wir brauchen eine halbe Stunde, bis ich mich traue, in den dritten Gang zu schalten. Danach rase ich aber im Vierten über die hier ganz neuen Teerstraßen – bergab einmal über 90 km/h, wie ich Sylvie stolz berichte. Sie lächelt mich an und ist einfach nur glücklich, genießt es endlich mal wieder, auf so einem Bock zu sitzen. An einem Anschlag hatten wir gesehen, dass es ganz in der Nähe einen smaragd-grün schimmernden See geben solle. Somit biegen wir v
Ein angespültes Schwein und Pig 2007-05-02 21:11:00 (Mui Ne/Vietnam). Da ich schon zu viel über die verordneten Bustouren gejammert hatte, nur so viel: wir kamen irgendwann nach reichlich Strapazen in Muy Ne im Süden Vietnams an. Hierbei hatten wir neben dem Reiseführer (das Bild zeigt den Ort, als eine Sandstraße unter Palmen, direkt am Meer) auch mal anderen Backpackern vertraut. Zwar ist die Sandstraße einer geteerten gewichen, aber das kleine Kaff besitzt einen außerordentlichen Charme. Wir finden seit langem mal wieder eine absolut traumhafte Unterkunft mit Blick aufs Wasser, mit Hängematten vor den Zimmern und Liegestühlen auf der Terrasse. Die Räume sind sauber und romantisch eingerichtet. Die Leute vom Hotel einfach nur freundlich und zurückhaltend. In schönen Innenhof leben zwei kleine Äffchen, die wirklich extrem niedlich sind und sich, sobald man sie auf die Hand nimmt, an einen ankuscheln und schmusen. Es scheint die Sonne und eine leichte Brise kommt vom chinesi
Augen aufbehalten Londoner! 2007-05-02 02:57:00
Regen 2007-04-30 05:59:14 Irgendwie haben wir die Schnauze voll von dem Wetter in Vietnam. Wir beschliessen weiter in Richtung Sueden zu fahren. Der Backpackerkiller hat scheinbar wieder in Nordlaos zugeschlagen - es gibt zumindest eine tote Italienerin dort...
Happy Herb Pizza 2007-05-11 07:58:00 (Phnom Phen/Kambodscha). Wie in Vietnam und Laos verzichten wir in Kambodscha, irgendwelche alten Kriegsschauplätze zu besuchen. Natürlich gehört auch dies zur Historie dieser Länder, besonders die Roten Khmer hatten in diesem Land ja fürchterlich gewütet, jedoch verspürten wir nie den Drang uns die in Reiseführern „angepriesenen“ Minenfelder oder Killing Fields, Erschießungskammern oder eben in Vietnam die berüchtigten Tunnel der Vietcong anzuschauen. Das kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden, in Phnom Phen und später auch im ganzen Land, sehen wir jedoch unglaublich viele verkrüppelte Menschen, teilweise fehlen ihnen beide Beine oder gar alle Gliedmaßen. Wir werden auf erschreckende Weise daran erinnert, dass viele dieser grausamen Dinge, noch gar nicht so lange her sind. In der Hauptstadt haben wir natürlich nicht das Glück, den bedeutenden Königspalast zu besichtigen Read more: Happy
, Pizza
Guinea-Pig, Pig und wir 2007-05-11 00:09:07 In dem Pub vor unserem Hotel treffen wir in der Nacht auf einen wirklich lustigen Kerl. Schnell stellt sich heraus, dass er einen einzigartigen Humor hat und als er mitbekommt, dass wir unseren Kumpel aus der Pfalz, Pig nennen, lächelt er nur und meint, dass er ja wohl das Original wäre – das Guinea-Pig, also das ultimative Meerschwein…Seine Vater ist aus Guinea und seine Mutter aus den Niederlanden – eigentlich heißt er Joshua. Natürlich sprechen wir ihn sofort auf den Backpackermörder an, da dieser ja aus Holland kommt, aber er erkennt diesen, auf dem ausgeschnittenen Zeitungsausschnitt nicht. Die Story hat er logischerweise mitbekommen und war sogar bei einem Mordfall gerade in der jeweiligen Stadt. Obwohl er groß und stark ist, reist er seit Wochen nur noch mit einem großen Buschmesser durch die Gegend, welches er nachts unter sein Kopfkissen legt. Auch er hat Angst! Er hat eine mystische Ader und meint, dass Pi
Ohne Wasser mit Sonnenstich 2007-05-10 00:01:14 (Phnom Phen/Kambodscha). Nach einigen wundervollen Tagen fahren wir mit einem Schnellboot von Siem Reap nach Phnom Phen, der Hauptstadt der Kambodschaner. Vier Stunden soll die Fahrt dauern, wir brauchen aber lediglich 12 dafür. Grund ist ein irreparabler Schaden des Motors, mitten auf dem „Tonle Sap“, Südostasiens größtem See. Auch kein Problem bei ruhigem Wasser und vielen kleineren Fischerbooten in der Nähe, mutmaßt man vielleicht. Zu bedenken wäre da lediglich, dass das Schiff mit 50 Personen so überproportional beladen ist, dass über die Hälfte der Passagiere auf dem Dach des Kahns sitzen muss. Leider sind es an diesem Tag 38 Grad im Schatten, den es nicht gibt. Wir werden regelrecht gegrillt und ich lege alle 5 Minuten Sonnenschutzfaktor 25 nach. Irgendwann halte ich es nicht mehr aus und zwänge mich, unter reichlich Unmutsäußerungen der Anderen, ins Untergeschoss. Dort kniee ich mi
Böse Jungs 2007-05-09 07:39:00 Mord und Totschlag in Südostasien – immer noch keine positiven Meldungen über den Backpackerkiller. Dieser Typ, namens Maas Forst, scheint immer noch unbehelligt durch die einzelnen Länder zu reisen und keiner kann ihn dingfest machen. Hier in Angkor Wat sehen wir in den vielen alten Gemäuern, Brücken und Tempeln andere böse Jungs – die sind zum Glück aus Stein und können uns nichts anhaben. Der Londoner ist zur Zeit in Moskau und überlegt immer noch, ob er uns, angesichts der Ereignisse, wirklich besuchen soll. Der soll mal, wie wir, die Augen aufbehalten!!! Als Grußkarte versenden
Vermisstes Schweinchen 2007-05-14 00:05:00 (Sihanoukville/Kambotscha). Unser Kumpel Pig bleibt verschwunden. Es stellte sich heraus, dass bei ihm wirklich der Reifen in einen lauten Knall bei vollem Tempo geplatzt war. Zum Glück konnte der Fahrer trotz Vollnarkose (so besoffen war der ja) das Ding irgendwie kontrollieren und sie hatten es ins nächste Dorf geschoben. Dort gab es erstmal einen großen Empfang für den großen, dicken weißen Mann und alle Kinder waren gekommen und hatten ihn staunend in seinen Bauch gepiekst. Irgendwann wurden ein Bier für ihn und ein neuer Reifen aufgetrieben, welches er beides bezahlen musste. So die Erzählung des Fahrers. Was dann passierte ist etwas unklar: irgendwie musste Pig entschieden haben, in dem Dschungel-Dorf zu bleiben. Keine Ahnung, ob er eine Frau kennen gelernt hatte, oder einen Schamanen… Er hatte uns mal von einem Erlebnis in Ecuador erzählt, wo er mitten im Urwald einen mysteriösen Trunk zu sich genommen hatte, frisch
Dem Tod ins Auge gesehen 2007-05-13 02:35:00 (Sihanoukvillle/Kambodscha). Die Strände von Sihanoukville sind wirklich traumhaft, beziehungsweise der, an den es uns verschlagen hatte. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch kaum perfekte asiatischen Vergleichsmöglichkeiten haben, bewerten wir ihn im Nachhinein vielleicht etwas zu Euphorisch – mit den vor gelagerten Inseln, dem türkisem Meer auf weißem Sandstrand unter Palmen im Liegestuhl – na ja was soll man da auch sagen? Als Grußkarte versenden Mit den hier anfangs etwas nervigen Kindern verstehen wir uns recht bald sehr gut, da sie uns absolut köstlich schmeckende gebratene Leckerein, wie Garnelen, Muscheln, Fisch oder Krebse verkaufen. Genau wie das frische Obst kostet eigentlich jede kleine Zwischenmahlzeit einen Dollar – doch wir (insbesondere Pig) bekommen recht bald Mengenrabatt. Statt auf eine der einsamen Inseln zu fahren (wir sind schon ein bisschen neidisch, als eine Gruppe junger Engländer auf einer kleinen Nussschale
Uffn Kopp kloppen 2007-05-12 00:27:00 (Sihanoukville/Kambodscha). Pig hatte mit Guinea-Pig noch tierisch einen gesoffen und ist am Morgen nicht ansprechbar - er droht damit, mich zu verklagen...ich bringe ihm eine Cola.Per Bus, auf einer der wenigen existierenden Teerstraßen fahren wir nach Sihanoukville, der „Cote azur Kambodschas“. In diesem Bus hören wir die bis dato lauteste Musik auf allen unseren bisherigen Reisen. Nicht nur das. Wir müssen sogar die Videos dazu ansehen. Zunächst wird ein ganz furchtbar klingender Titel eben in voller Lautstärke abgespielt. Danach kommt derselbe Song nochmals, diesmal allerdings nur die Melodie und auf dem Bildschirm läuft unten der Karaoke-Text. Die anwesenden Insassen singen dann unfassbarer weise noch lauter, als die in der Originalversion. Zum Glück wechseln sie irgendwann das Video, sodass wir den wohl bedeutendsten Komiker des Landes bewundern können. Die Leute im Bus lachen wirklich alle Tränen und hauen mit den Fä
Pig where are you? 2007-05-17 02:47:00 Wir denken sehr oft an Pig und die schönen Stunden, die wir mit ihm verbracht haben. Besonders oft erinnern wir uns an das Video, welches ein belgischer Freund unserem Pig gewidmet hat:
Ein stressiger Sonnenuntergang 2007-05-17 02:04:00 (Thakek/Laos). Am nächsten Tag geht es dann weiter nach Thakek, wo sich ein alter Studienkollege von uns niedergelassen hat und jetzt wohnt. Wir haben die Anweisung befolgt: "fragt in einer Traveler Lodge einfach nach Litschy, die wissen eigentlich immer, wo ich gerade bin" und die Antwort: "der ist grad in der Stadt was essen" bekommen. Einfach unglaublich in einer Stadt mit über 100.000 Einwohnern! Es funktionierte wirklich, was uns zu den wildesten Spekulationen bezüglich seines Auskommens dort, seines Aussehens in der Zwischenzeit und der Vermutung veranlasst hatte, dass wir vielleicht den echten laotischen "Dude" finden würden. Schließlich hatte ihn Sylvie das erste Mal bei einem „In Extremo“ Konzert in Heidelberg gesehen…: Also machen wir es uns erst mal gemütlich und erkunden die „Stadt". Laos ist so ein niedliches Land! Was sich hier alles Stadt nennen darf, ist einfach unglaubl
Bild vom Verdächtigen 2007-05-16 08:06:20 Scheinbar ist doch noch ein Bild dieses Verdächtigen Maas Forst aufgetaucht - diesmal vom Schauplatz des letzten Mordes in Seam Reap - leider ist er darauf so gut, wie nicht zu erkennen und das Mädel im Bild hat sich bisher als Zeugin auch noch nicht gemeldet.
Die geilste Busfahrt der Welt 2007-05-16 07:45:00 (Savannaketh/Laos). „The Londoner“ schreibt per E-Mail, dass in Kambodscha nach dem Mord wohl voll die Panik unter den Backpackern ausgebrochen ist. Einige haben alles stehen und liegen lassen und sind zurück nach Thailand oder Vietnam geflüchtet – es ist wohl immer noch dieser Holländer Maas Forst unter Verdacht, doch von dem gibt es kein neues Bild oder Augenzeugen für seinen Aufenthalt. Armer Pig, der wohl immer noch auf seiner Urwald-Matter herumrollt und nicht weis, wo oben und unten ist. Hoffentlich schreibt er mal in unser Gästebuch, dass er noch am Leben ist: Auch Nanna hat uns im Kommentar zum letzten Berericht bereits gewarnt; Danke dafür!: Am nächsten Tag geht es dann weiter nach Laos, worüber wir wirklich ganz froh sind. Mit einem örtlichen Bus, wohl gemerkt. Wir hätten stutzig werden können, als uns die Tante, die die Bustickets verkauft, gleich zweimal fragt, ob wir wirklich mit dem Lokal-Bus
Doch noch der Königspalast 2007-05-15 07:34:00 (Hue Vietnam). Noch in Kambodscha erfahren wir, dass der Backpackerkiller jetzt in Seam Reap/Kambodscha zugeschlagen hatte und zum ersten Mal einen Deutschen Touristen im Schlaf getötet hatte. Sein Name ist Mike Malchow und er kommt aus Gotha in Thüringen. Eiligst entscheiden wir, noch zügiger nach Vietnam zu fahren, damit wir zumindest ein paar hundert Kilometer, (oder eben 10 Stunden Vorsprung) zwischen uns bringen. Der Flug ist gut und vor allem schnell und so sind wir recht bald zurück in Hue. Hier oben (oder in der Mitte Vietnams) ticken die Uhren einfach anders. Gleich werden wir wieder von hunderten geldgierigen Leuten bestürmt und in fast jeder Situation versucht man uns zu bescheißen – aber egal, wir wollen jetzt einfach nur noch zurück ins beschauliche Laos. Nein (!) eigentlich nicht egal, weil die Abzockerei langsam unerhörte Ausmaße erreicht. Ein Taxi kostet für den gleichen Weg mal 50 Cent und am nächsten T
Weltrekord an Buspassagieren? 2007-05-20 00:07:00 Als Grußkarte versenden (Champasak/Laos).Wir wollen nach Champasak, denn dort liegt die berühmte Tempelanlage Wat Pho – ein vom Urwald bedecktes, mystisches Weltkulturerbe. Langsam wird das Fortbewegen etwas komplizierter. Zum einen sind wir immer noch der Meinung, auf touristische Verkehrsmittel verzichten zu können, zum anderen haben wir unseren Reiseführer irgendwo verloren, sodass die „offizielle Tour“ nicht nachschlagen können. Als Grußkarte versenden Und wir sind immerhin in Laos - hier spricht eben doch nicht jeder Englisch! Auf unsere Frage zu einem Bus nach Champasak - ein Mini-Ort, der aus einer Straße, einigen Hütten und 3 Guesthouses besteht - werden wir zum Markt geschickt, mit dem Hinweis, das es keinen Bus gäbe, aber so was ähnliches. Das Ähnliche ist dann ein alter, überdachter Pikup, auf dem jeweils an der Seite der Ladefläche und in deren Mitte eine Sitzbank verläuft. Die L
Schweiniii 2007-05-19 00:52:00 Unser Kumpel schickte mir gerade noch ein Bild von Pig - na gut, ein Star-Fotograf wird er wohl nicht - aber immerhin ist er stolzer Besitzer eines PIGs. Ich liebe das Vieh schon jetzt!
Nur gute Nachrichten 2007-05-18 23:34:01 Sie haben ihn endlich! Maas Forst sitzt in einem Knast in Kambodscha – man merkt regelrecht, wie die „Backpackerfamilie“ aufatmet. Zwar haben sich in unzähligen Webforen die unterschiedlichsten Leute zu den Ereignissen gemeldet, noch ist allerdings nicht eindeutig klar, ob er auch wirklich alle Morde begangen hat. Maas kam aus Rotterdam über Amsterdam nach Bangkok und war wohl in allen Mordschauplätzen gesichtet worden. Mir ist die Sache immer noch nicht ganz geheuer und ich warte lieber, was man so herausfindet. So oder so haben wir erstmal keine Sorgen mehr – aber hatten wir die schon jemals? Aber (!) die allerbeste Neuigkeit kommt aber von unserem Londoner. Er hat sich nämlich ein Haustier zugelegt. Wir können es echt nicht fassen, aber es ist ein Hängebauchschwein – und um uns in Erinnerung zu behalten, hat er es nach unserem Freund von der Reise benannt: es heißt Pig. Der Typ hat echt ne Macke…
Selber Arschloch! 2007-05-18 00:10:00 (Pakse/Laos). Trotz eines hohen Wohlfühlfaktors bei Litschy in Thakek geht es weiter, denn der Ort ist realistisch betrachtet, nicht unbedingt der attraktivste, um sich hier wochenlang zu vergnügen. Noch haben wir Weltenbummler außerdem Hummeln im Arsch. Mit einer längeren Reifenpanne – insgesamt erst unsere dritte in Laos - geht es zu einem Zwischenstopp nach Pakse. Hier schließen wir uns einem wirklich nettes Paarchen an, damit wir uns vom Busbahnhof ein Taxi-Tuk-Tuk teilen können. Wir handeln mit dem Fahrer einen fairen Preis von einem Dollar pro Person aus. Es stellt sich heraus, dass die Fahrt ins Zentrum nur ca. 15 Minuten dauert, was die beiden anderen so auf die Palme bringt, dass sie sich weigern ihre 2 Dollar zu bezahlen. „Das sind maximal 0,50 Cent pro Person“ schreien sie den armen verdutzten Fahrer ununterbrochen an – sehr peinlich alles. Ich weis nicht, warum wir dennoch beschließen mit denen zusammen ein Hot
Gekkos und Maschinengewehr 2007-05-17 16:01:07 (Thakek/Laos). Am Lagerfeuer vor der bezaubernden Lodge sehen wir relativ viele Geckos, also diese kleinen Leguane, die immer so niedlich an den Zimmerdecken kleben. Viele von den Viechern in der Nähe zu haben, ist im Laotischen ein sehr gutes Zeichen, denn sie fressen die Mücken. Es ist aber auch ein sehr schlechtes Zeichen, denn es bedeutet, dass es hier viele Mücken gibt. So ungefähr ist die einprägsame Logik der Einheimischen. Wir hören noch viele interessante Geschichten über Land und Leute, z.B., dass in Thakek einige Laoten vor dem Sonnenuntergang erstmal „etwas rauchen“ müssen – das Spektakel am Himmel wäre ihnen sonst zu stressig! Leider kommen wir dann doch noch auf das leidige Thema zu sprechen, welches hier überall in den Medien herumgeistert. Litschy erzählt zwar, dass dieser Mörder-Typ (dass es ein Kerl ist, scheint ja wohl ziemlich sicher zu sein) Thakek wohl gemieden hat, aber sowohl nö
Das mystische Zeichen 2007-05-22 16:11:00 Neue lebenswichtige Informationen für Backpacker im Ausland. Der Geheimorden „die fünfköpfigen Schlangen“ oder eben „five-headed snakes“ benutzt ein Symbol, um sich untereinander erkennen zu geben. Auch dieser Maas Forst, der so brutal und sinnlos getötet hatte, trug dieses Zeichen als Tatoo auf seinem Rücken: Seid also äußerst auf der Hut, wenn ihr jemanden entdeckt, der dieses Symbol benutzt, trägt oder verbreitet. Es könnte die Begegnung mit eurem Mörder sein. Mir persönlich kommt die Zeichnung ziemlich bekannt vor, als ob ich einen Bekannten hätte, bei dem ich dies als Tatoo schon einmal gesehen hätte. Anyway, wir sind gewarnt!
Spektakuläre Ausblicke 2007-05-21 20:20:47 (Champasak/Laos). Als Ausgleich für diese Reisestrapazen verbringen wir ein paar richtige schöne Tage im Süden von Laos. In Champasak sind diese alten Khmer-Ruinen wirklich sehr beeindruckend. Spektakulär am Fuße eines hohen Berges gelegen, befindet sich auf diesem, der eigentliche Haupttempel des Weltkulturerbes. Vor dort aus haben wir einen herrlichen Weitblick auf die von Feldern durchzogene Ebene, auf diverse Seen und den Mekong. Wieder einmal dringen also weiße Touristen in unberührte Gegenden ein und bestaunen unglaubliche Wunderwerke alter Kulturen. Sylvie schwitzt (mit ihrem fehlenden Gleichgewichtssinn) Blut und Wasser beim Erklimmen der wahnsinnig steilen, kleinen Stufen und ich transpirierte nicht minder, nachdem mir beim Versuch, dort per Fahrrad hinzukommen, die Kette irreparabel herausgesprungen ist. So muss ich die fünf Kilometer bei lediglich 32 Grad im Schatten (den es nirgendwo gibt) zurückschieben. Trotzdem komme ich
Die fünfköpfigen Schlangen 2007-05-20 17:07:09 Immer mehr Detail über den Backpackermörder werden bekannt. Es heißt, dass dieser Maas Forst, Mitglied eines internationalen Geheimbundes ist, welcher sich „die fünfköpfigen Schlangen“ nennt. Es ist vollkommen offen, ob er nun alle Morde selbst begangen hat, oder einer seiner Brüder dieses Ordens. Bekannt ist, dass diese sektenartige Gemeinschaft, für eine „originale Welt“ eintreten. Scheinbar haben sie es deshalb vor allem auf Rucksacktouristen abgesehen, weil diese in die letzen geheimnisvollen Orte und Gegenden eindringen und die Naturvölker, mit „bösen Dingen“ der westlichen Welt konfrontieren. Wir müssen somit natürlich weiterhin auf der Hut sein – es scheint wohl kein Einzeltäter zu sein…
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