Surf Baby - Surf! 2007-08-10 12:36:00 (Byron Bay/Australien). Meine Sicht: Endlich! Wir sind richtig heiß und es geht nach Byron Bay. In Thailand hatten wir einen Ami getroffen, der das Surfen in BB gelernt hatte. Der gebürtige Kalifonier (!) sagte zu mir: "Surf Baby - Surf!" und noch irgendwas, was ich nicht verstanden habe... Als Grußkarte versenden Wir buchen (Sylvie bucht den Couch- Abhängkurs) sofort aus unserem Traumappartment, mit Ost- und Westterasse, Amikueche, Pool und Whirlpool u.s.w. telefonisch bzw. per Laptop den 1-Tageskurs beim billigsten Anbieter "Kool Katz". Als uns am nächsten Tag der völlig verplante Suffschaedel "Gerald Depardieu" abholt (später kommt noch sein Kiffer-Kumpel "Wolle Petri" dazu) und uns sagt, wir sind heute "nur" zu zehnt und haben bei dem Regen und Sturm richtig gute Bedingungen, zweifelen wir langsam daran, dass billig, immer auch gut ist. Zum Glück steigen zwei süße Mädels
Autos ohne Boden und kackende Japaner 2007-08-15 14:41:00 (Lake Tekapo/Neuseeland). Wir dürfen also am nächsten Tag unser Auto abholen, dass bereits 214.000 Kilometer auf dem Buckel hat, komplett verkratzt und zerbeult ist und am Boden der Fahrerseite, ungefähr dort wo der Gasfuß steht, ein relativ großes Loch besitzt. Wer schon mal ein Auto gemietet hat, kennt sicherlich diese kleinen Zettel, auf denen die "Macken" des Wagens markiert werden, bevor man los fährt, damit später geprüft werden kann, ob da welche dazu gekommen sind, während man den Wagen hatte? Dieser Zettel ist mehr oder weniger komplett angemalt! Gibt einem ein wirklich sicheres Gefühl! Aber es ist genau der richtige Wagen, um unsere ersten eigenen Links-Fahr-Erfahrungen zu machen. Zumal ich schon in Deutschland ein mittleres Verkehrsrisiko darstelle. Ab geht’s Richtung Süden ins Land der Schafe! Sobald wir ins Landesinnere fahren, verändert sich die Landschaft hier dramatisch. Ist zunächst no Read more: Autos
Kia ora Neuseeland 2007-08-14 13:52:00 (Christchurch/Neuseeland). Today we're going to die...ist die erste Zeile des HAKA-Songs der Maori, welches die Rugby-All Blacks vor ihren Spielen singen. Warum ich das schreibe, weis ich gerade auch nicht, brauchte irgendeine Einleitung für Neuseeland, wo wir so unverhofft und plötzlich gelandet sind. Der Flug von Brisbane dauert nur dreieinhalb Stunden und trotzdem sind wir durch die Zeitumstellung erst um 14 Uhr in Christchurch. Tatsächlich fragt man uns nach dem Rückflugticket und gottlob gibt es hier im Duty billige Zigaretten – nach den 8-10 Euro in Australien fürs Päckchen (!). Mit dem Shuttlebus geht es nach Downtown Christchurch – wie niedlich doch die größte Stadt auf der Südinsel ist. Leider suchen wir ne ziemliche Ewigkeit nach einer Unterkunft, denn wir hatten uns geschworen, auf der gesamten Reise niemals (außer wenn es gar nicht anders geht) in einem Dormitorio zu pennen. Das sind diese kleinen Jugendher
Einen Monat Neuseeland in fünf Minuten 2007-08-14 00:59:00 (Brisbane/Australien). Ihre Sicht: Ich weis immer noch nicht, ob es die richtige Entscheidung ist, aber da wir im Internet einen supergünstigen Flug nach Christchurch in Neuseeland bekommen (für 179 Aussie Doller pro Person) werde ich mich wohl in mein Schicksal fügen, zumal Schrlt ja irgendwie recht hat, da jetzt in Neuseeland gerade noch schönes Wetter sein könnte, bevor dort der Winter beginnt. siehe Vietnam Zum ersten Mal müssen wir am nächsten Morgen mal wieder richtig früh aufstehen, nämlich um 5 Uhr, was für eine Scheiße, ich bin völlig in Arsch, bevor es mit der S-Bahn um kurz vor 6 Uhr zum Flughafen geht. Der Flug geht ja erst um 7.35 Uhr, also haben wir noch richtig viel Zeit – denken wir, denn nun beginnt die Panik. Beim Einchecken bei der Fluggesellschaft (Jet) fragt uns die Dame ganz höflich, wo denn unser Rückflugticket wäre. Ich sage „wir haben nur ein Hinflugticket&ldquo
Flatratewürste in Brisbane 2007-08-13 11:55:54 (Brisbane
/Australien). Meine Sicht: Platt, wie Flundern geht’s am nächsten Tag bei strömenden Regen weiter nach Brisbane. Wir fahren vorbei an Surfers Paradies und sind froh, dass wir hier nicht unsere Zelte aufgeschlagen haben, denn der Ort hat den Charme von Berlin-Marzahn oder Halle-Neustadt. Vollkommen geschmacklos, mit Hochhausarchitektur die Strandpromenade versaut. In Cleveland versuchen wir unser Glück noch einmal am Meer – ganz niedlich hier aber bei dem Unwetter reicht es nicht, um der Abschiedsort für Hermann zu werden. Dies soll dann Brisbane sein, wir finden sogar ein recht preiswertes Hostel in der Innenstadt, sodass wir von hier aus die gar nicht mal so hässliche Stadt erkunden können. Wir landen in einer typischen Rugbykneipe in der fantastische Stimmung herrscht, das Zapfbier schmeckt und die Bratwürste sind sogar umsonst. Sollten sie mal in Deutschland auch einführen, so ne Art Flatrate für thüring
Ab ins Kiwis Nest 2007-08-19 06:16:00 (Dunedin/Neuseeland). Schade, dass wir schon Abschied nehmen müssen, aber wir haben schließlich „nur“ einen Monat Zeit in Neuseeland und wollen noch einiges sehen, vor allem wollen wir noch niedliche Robben kuddeln.Als Grußkarte versenden Wir fahren die alte Straße entlang der Küste und sehen fantastische Strände und Landschaften. Natürlich ist dieser Weg auch wesentlich weiter nach Dunedin und kurz vor unserer Ankunft geraten wir wegen einer Nichtigkeit in ziemlichen Streit. Somit eiern wir, ohne miteinander zu sprechen, durch die Stadt und entlang der Halbinsel Ortago und kriegen uns erst beim vierten Hotel mit dem Schild „No Vacancy“ wieder ein. Zum Glück bekommen wir dann doch noch ein nettes Zimmer in einem Hostel namens „Kiwis Nest“ und schlendern durch die gemütliche Stadt. Natürlich landen wir recht schnell in einem Pub. In der Eckkneipe „Alberts Bar“ begießen wir bei zwei
Können Schweine fliegen? 2007-08-18 07:33:00 (Moeraki/Neuseeland). Am nächsten Tag ist, wie „bestellt“, schlechtes Wetter, wodurch wir ohne schlechtes Gewissen ausschlafen und später ein paar Einkäufe erledigen können – wir müssen allerdings mit VISA bezahlen, denn Geldautomaten gibt es hier nur alle 120 Kilometer. Wir halten an den berühmtern Moeraki Bouldern, welche für die Moari hier eine große religiöse Bedeutung hatten, für uns sind sie einfach nur hübsch anzusehen, die dicken runden Steine in der Brandung. Nach einem weiteren Mittagsschläfchen fahren wir die Lighthouse Road hinauf zum Leuchtturm, wo es angeblich Pinguine geben soll. Beim Losfahren gibt es einen heftigen Hagelsturm, sodass wir zum ersten Mal auf unserer Weltreise (oder fast einem Jahr) eine „schneebedeckte“ Landschaft erblicken und uns mit riesigen Hagelkorn-Schneebällen bewerfen. Am nächsten Tag sehen wir übrigens im Fernsehen, dass ein Tornado im Na
Die ersten Rotweinwale unsere Lebens 2007-08-16 18:22:00 (Moeraki/Neuseeland). Heute geht es zum Mount Cook, dem höchsten Berg des Landes mit ca. 3.700 Metern. Nach fast 60 Kilometern in strahlendem Sonnenschein und vorbei an krassen Landschaften, fahren wir die letzten 40 Kilometer leider im Regen. Der Berg ist somit total verhangen und für eine Wanderung ist es hier deutlich zu nass. Also gibt es nur einen Kaffee und weiter geht es zurück in Richtung Ostküste der Südinsel. Oamaru erreichen wir (nach vielen Fotostopps) um 16 Uhr sind aber enttäuscht von der Zuschauertribüne vor der Blaupinguin-Kolonie, die erst um 20 Uhr hier anlanden würden. Trotzdem sind Hinweisschilder mit „To the penguins“ oder „Walk slow“, auf denen die kleinen Dinger abgebildet sind, wirklich witzig und sicher einmalig. Auch in Bushy Beach sehen wir die dort beheimateten Yellow Eyed Penguins nicht, aber immerhin unseren ersten fetten Seelöwen. Langsam wird des spät und auf der Strecke nach D
What a perfect day 2007-08-23 12:25:00 (Te Anau/Neuseeland). Heute soll es zum „wie zumindest die Reisebroschüren sagen“ Highlight einer Neuseelandtour gehen, dem sagenumwobenen Milford Sound. Obwohl wir den Wecker auf um 8 Uhr stellen, fahren wir erst 9.30 Uhr los auf die ca. 120 Kilometer lange Serpentinenstraße, die auch genau dort endet. Ohne nennenswerten Zwischenstopp, schaffen wir es gegen 11.30 in Milford zu sein, immer noch ist das Wetter gigantisch gut. Als Grußkarte versenden Wir sehen sofort, dass es hier keinerlei Wege gibt, um in der Bucht zu wandern. Man muss also wirklich mit dem Boot fahren. Wir haben Glück, denn genau um 12 Uhr legt ein kleines 40-Mann-Schiff zusammen mit uns ab. Obwohl das Vergnügen 55 Neuseeland Dollar pro Person kostet, ist diese zweistündige Fahrt, jeden Cent wert. Vorbei an gigantischen Wasserfällen fahren wir auf den Sound (so etwas wie ein Fjord oder eben Bucht) hinaus. Wir sehen Robben auf kleinen Felsen gammeln und bestaunen di
Der Kepler-Track für Weicheier 2007-08-22 11:32:00 (Te Anau/Neuseeland). Fit sind wir an diesem morgen dann wirklich für unsere Wanderung auf dem Pfaden des berühmten Kepler-Track
. Wir fahren ans andere Ende des Sees und beginnen eine vierstündige Tour entlang des Sees, durch spektakulären Urwald und malerische Szenerien und Aussichten. Wir ärgern uns bei diesem Traumwetter ein bisschen, dass wir uns nicht getraut hatten, den Drei-Tages-Trip mit Übernachtungen in den Hütten dieses Nationalparks zu wagen, denn momentan ist mit 20 Grad und Sonnenschein wirklich optimales Wanderwetter. Okay, viele der wohl 69 Kilometer, vor allem des zweiten Tages gehen wohl steil bergauf, aber irgendwie hätten wir das sicherlich auch geschafft, sind ja fit wie Turnschuh. Die 15 Kilometer des ersten Tages-Abschnittes laufen wir ja sozusagen mit Links einmal hin und wieder zurück. Mit der Karre fahren wir noch an einen anderen See, diesmal aber nur, um hier gemütlich vor der „Schweizer Bergkulliss
Der tiefste See Neuseelands ist sicher tief 2007-08-21 12:27:00 (Te Anau/Neuseeland). Es geht in Richtung Berglandschaften und Fjordland-Naturschutzgebiet. Auschecken ist hier fast überall um 10 Uhr, sodass wir nie in die Verlegenheit geraten, auszuschlafen. Schon bald beginnen die Szenerie wieder beeindruckend zu werden und wir müssen allerlei Fotoshootings machen, diesmal sogar mit Tieren aus unseren Breiten. Als Grußkarte versenden Wir fahren 28 Kilometer von der Hauptstraße ab, um auf einer Schotterpiste zum tiefsten See Neuseelands zu gelangen. Noch immer ist es regnerisch und vor allem am Ufer und in den angrenzenden Urwäldern äußerst matschig. Wie tief das Ding jetzt genau ist, bringen wir nicht in Erfahrung und warum dies Besonders sein soll, auch nicht.. Egal im Nachhinein ist es hier weniger spektakulär als erwartet und wir kommen dadurch reichlich spät in Te Anau, dem Ort in den Bergen und vor allem in der Nähe vom berühmten Milford Sound, an. Nach 6-7 vergeblichen Anläufen
Ein richtig dicker Brummer 2007-08-20 13:35:00 (Invercargil/Neuseeland). Wir bringen ein paar Postkarten und ein Paket für Babs zur Hochzeit weg, das Versenden nach Europa ist viel günstiger als wir gedacht hatten und fahren los in den äußersten Süden von Neuseelands Südinsel – genauer gesagt, ans Ende der Welt. Leider verpassen wir irgendeine Abfahrt und dümpeln so, anstatt auf der „Scienic-Route“ am Wasser, durch das einsame Inland. Ganz so schlimm ist dies auch nicht, da es ununterbrochen, wie aus Eimern schüttet. Viel später, als gedacht, erreichen wir einen anvisierten Strand über eine fünfkilometerlange Schotterpiste. Bei heftigem Sturm und Regen überfahren wir fast einen riesigen Seelöwen – der minimum 500 Kilogramm auf die Wage bringt – was für ein fetter Brummer. Ein Ranger in einem anderen Auto brüllt uns zu, dass wir auf keinen Fall aussteigen sollen, da das Vieh extrem aggressiv wäre. Ich versuche es dann n Read more: richtig
Gefühl für Schnee und Netzball 2007-08-27 12:30:16 (Franz Josef/Neuseeland). Da wir am Vortag bis nach Haast gefahren waren, sind wir am nächsten Morgen, relativ früh in den Orten, rund um die berühmten Gletscher Neuseelands. Dadurch bekommen wir ohne Probleme ein super Appartement in dem kleinen Ort Franz Josef (der heißt wirklich so, benannt nach einem deutschen Forscher und Entdecker). Mit Terrasse und Blick auf die Berge zahlen wir gerade einmal 80 Neuseeland Dollar, so viel, wie in einigen besseren Backpacker-Hotels. Wegen des schlechten Wetters entscheiden wir uns erst am Nachmittag zu einer ersten Stippvisite am Fox Gletscher. Es ist zwar bedeckt, aber es regnet nicht. Nach kurzem Fußmarsch erreichen wir die beeindruckenden Eismassen. Zum ersten Mal seit über einem Jahr, habe ich wieder Schnee in den Händen – ein komisches Gefühl – ein vollkommen Neues. Da wir schon ich Chile im Torre Nationalpark Gletschererfahrungen gesammelt hatten, reißt uns dieser hier nicht
Fiese Westküsten-Fliegen 2007-08-26 07:57:00 (Haast/Neuseeland). Wir lassen Partytown hinter uns und fahren Richtung Westküste. In Wanaka, einem Ort am See mit spektakulärer Bergkullisse wollen wir eigentlich bleiben, doch die vielen älteren Herrschaften, die den Ort bevölkern, lassen uns weiter fahren. Plötzlich haben wir auch wieder traumhaftes Wetter und so ist die Strecke über den Haast-Pass ein wahres Natur- und Fotoerlebnis. Wirklich alle fünf Kilometer müssen (!) wir anhalten, da wir diese Landschaft unbedingt knipsen müssen. Fast überall gibt es auch kleinere Pfade, auf denen wir immer einmal 10-15 Minuten entlang wandern. So entdecken wir die wahrlich grünen „Blue Pools“ in einer Flussmündung und viele andere Naturschönheiten. Als Grußkarte versenden Im kleinen Örtchen Haast sehen wir zum ersten Mal den wilden Ozean an Neuseelands Westküste. Hier ist es wunderbar ursprünglich, mit Wurzeln, Steinen und Baumstümpfen a
Partytown ohne DJ Neusi 2007-08-25 09:52:00 (Queenstown/Neuseeland). Queenstown hat den beiläufigen Beinamen “Adventure Capital”, der sogar unter dem Stadteingangsschild steht. Was das genau bedeutet, ist uns zwar noch nicht klar, aber schon beim Hineinfahren ins “Ischgl Neuseelands”, merken wir, dass QT bestimmt nicht unsere Lieblingsstadt wird. Obwohl schön gelegen, also umgeben von „der Herr der Ringe Landschaften“, ist in diesem Nest alles auf Thrill und Abenteuer ausgelegt. Es gibt wahrscheinlich keine Funsportart, die man hier nicht betreiben kann: Wildwasserrafting, Bungee-Springen, Highspeed-Bootsfahrten und Freefall-Springen, um nur einige zu nennen, werden hier überall angepriesen und feilgeboten. Unter diesen Schildern steht gleich, wann abends in den Kneipen die „Happy Our“ ist. Natürlich finden wir nur einen völlig verkeimtes Backbackerzimmer – mit einem Klo für sechs Räume; scheiß Wetter ist auch und die Computer im I
Robben streichelt & tritt niemand, oder? 2007-08-30 16:49:00 (Kaikura/Neuseeland). Nach der Zeitumstellung würden wir es sogar noch zum Whale-Whatching schaffen, aber Sylvie hatte bereits für uns entschieden: zu teuer. Ich bin ein bißchen grummelig; später jedoch erfahren wir, dass es heute die schlimmsten Seestürme in diesem Jahr gab, mit Monsterwellen und sogar der Kapitän des Ausflugbootes gekotzt hatte. Eine Wal hatten die Gäste nicht gesehen… Als Grußkarte versenden Wir Landratten habene herrlichen Sonnenschein bei 20 Grad und gehen zum „Walkway“ am Ortseingang. Hier können wir wunderbar in die felsig-bergige Landschaft trekken immer direkt am Meer entlang. Als Grußkarte versenden Bereits am Parkplatz lümmeln die ersten Robben
herum. Nach ca. einer Stunde klettern wir den Felsen hinab und genießen ganz allein das Treiben der Wellen in der Brandung – und das mit hunderten herum lungernder Robben, auf die man fast auf „Streichelnähe“ Read more: tritt
Von West nach Ost an einem Tag 2007-08-29 13:07:00 (Kaikura/Neuseeland). Diesmal freuen wir uns darüber, dass es am Morgen regnet, denn heute ist Fahrtag. Über Greymouth an der mittleren Westküste fahren wir nach Hammer Springs ins Inland der Südinsel. Langsam haben wir uns schon daran gewöhnt, dass wir in Neuseeland permanent durch atemberaubende Landschaften fahren – so auch hier. Als Grußkarte versenden Bei Spitzenwetter kommen wir an dem, wegen seiner heißen Quellen bekannten Ort an und diesmal haben wir endlich wirklich einmal richtiges Pech. Überall sehen wir die berühmten Schilder „No vacancy“ – wir fragen wirklich überall. Nüscht frei! Scheinbar endet hier gerade die nationale Mountainbike-Meisterschaft, wirklich jedes Zimmer ist ausgebucht. Fuck sake. Wir beschließen also gleich an die Ostküste durchzufahren. Durch Trödelei, aber eben auch durch die bergige Straßenführung erreichen wir Kaikura an der Ostküste um
Eistrekken und das Rugbyteam 2007-08-28 14:16:00 (Franz Josef/Neuseeland). Natürlich bereuen wir das späte Zubettgehen am nächsten Morgen (okay in der Nacht liefen noch die Rugby Games), denn um 11 Uhr haben wir strahlenden Sonnenschein, sehen sogar zum ersten Mal den Gletscher – nur zieht es schon wieder zu. Also ist Eile angesagt. Vom Parkplatz am Franz Josef Gletscher laufen wir ca. 45 Minuten bis zum Fuße der Eismassen. Je näher man kommt, desto beeindruckender sieht die glitzernde Schnee- und Eiswand aus. Als Grußkarte versenden Einige Backpacker machen hier natürlich Eis-Trekking, d. h. sie klettern mit Pickelschuhen und Stöcken die Eiswand hinauf. Ob das sein muss, ist wieder einmal die andere Frage. Als Grußkarte versenden Wir finden einen nicht groß genutzten Wanderweg und haben nach dreißig minutigem Marsch bergauf eine herrliche Draufsicht auf olle Franz Josef und die Landschaft ringsherum. Der Gletscher wird übrigens von Jahr zu Jahr immer kleiner,
Sydney so beautiful 2007-09-22 05:27:00 (Sydney
/Australien) Ihre Sicht: Erst einmal bin ich froh, dass wir beide noch leben und wieder beschwingt durchs Selbige wandern. Es geht uns gut! Wir haben eine wirklich schöne zweite Zeit in Sydney. Diesmal im "Rotlichtviertel" Kings Cross, einer Mischung aus St. Pauli und Prenzlauer Berg. Abgefahrene Leute, Kneipen (Hey, man kann hier Hunderennen live wetten!) und Cafes. Es gibt hunderte von Autoanbietern und Internetcafes und nach einer gründlichen Recherche finden wir auch ein geeignetes Gefährt in Adelaide. Sogar die Flüge dorthin sind saubillig – und Geiz ist ja bekanntlich irgendetwas – und so passt das eigentlich ganz gut, da wir den Camper ja eh wieder in Sydney abgeben müssen, was bei Wicked auch möglich ist. Abends gehen wir zum Tschechen essen. Ich sag nur: „Gulasch & Knödel“ und danach zum Feiern in den Stadtteil „The Rocks“. Am letzten Tag finden wir dann doch Zeit, zum botanisc
Das Gegenteil von Neid ist... 2007-09-21 11:54:00 (Sydney/Australien) Meine Sicht: Ich will gar nicht weiter auf die schlimmen Ereignisse des Unfalls eingehen. Wichtig ist nur, dass jetzt alles wieder gut ist, beide gesund und munter sind & dass es endlich weiter geht. Der Rest wird verdrängt. P.S.: Vielen Dank für die lieben Grüße und Wünsche Wir finden uns aus Spargründen im absoluten Assi-Viertel von Sydney, Kingscross wieder. Wir wohnen "billig" im Rattenloch; wenn ich allein raus gehe, quatschen mich die uralten Nutten an; zusammen sind es die Dealer oder Penner. Australier fragen uns später, ob wir dort Drogen kaufen wollten, nein wir haben da gewohnt... Aus Mangel an Alternativen gehen wir abends in einen Pub, wo man live Hunderennen wetten kann. Nummer 4 verliert natürlich gleich zwei Rennen, der verdammte Misthund. Den nächsten Tag verbringen komplett damit, einen Campervan zu organisieren. Wir laufen durch die endlosen Straßen der Stadt, telefoniert
Kleine Tagebuchpause - nicht grundlos 2007-09-16 15:25:00 (Sydney/Australien). Wir sind gut in Sydney gelandet, hatten aber gleich am zweiten Tag, einen schweren (nicht von uns verschuldeten) Verkehrsunfall, bei dem wir beide verletzt wurden. Sylvie liegt immer noch im Krankenhaus. Eigentlich hatten wir Glück im Unglück, denn ich denke, dass alles wieder gut wird, aber ich werde in den nächsten Tagen erstmal andere Dinge im Kopf haben, als dieses Tagebuch - ich hoffe Ihr habt Verständnis! Ich vermiss Dich Kleine!
Der Telespargel Highlight von Auckland 2007-09-15 05:15:00 (Auckland
/Neuseeland). Es geht in die größte Stadt Neuseelands, nach Auckland. Mit 1.3 Millionen Menschen leben hier fast 1/3 der Gesamtbevölkerung des Landes, die ja nur 4,1 Millionen haben, also soviel, wie Berlin im Sommer mit seinen Touristen. Gegen 14 Uhr sind wir im Citycenter und nach einigem Suchen finden wir das City Central Hotel, wo das herabgesetzte Raucherzimmer nur 75 NZ die Nacht kostet. Im Backpacker, ohne Bad und Klo hätte es 70 gekostet. Somit sind wir mitten im Zentrum und schauen uns auch gleich ein bisschen um. Irgendwie ist jetzt ein bisschen die Luft heraus, denn wir machen ein Mittagsschläfchen und gehen abends lediglich Kebab essen, zur Happy-Our in einen Pub und danach Billard spielen. Die kulturellen und historischen Highlight
s von Auckland interessieren uns momentan eher weniger Nach dem Ausschlafen und Frühstücken gehen wir in ein Flightcenter, wo wir mit Schrecken erfahren, dass wir für die Einreise nach Australie
Deutschland ist Rugbyweltmeister, oder? 2007-09-13 11:45:00 (Hamilton/Neuseeland). Da sie für heute Regen angesagt haben, kann ich Sylvie überzeugen, nach Hamilton zu fahren. Dort spielen heute Abend die Chiefs gegen die Highlanders in der Rugby 14 Liga live. Das ist so was, wie bei uns die Championsleague; die besten Rugbyteams aus Neuseeland, Australien und Südafrika treten gegeneinander an und spielen den Meister aus. Mit Cafestopp im lieblichen Ort Coromandel fahren wir entlang einer schönen Serpentinen-Küste ins Landesinnere. Als Grußkarte versenden Bereits kurz nach 1 Uhr sind wir am Stadion und bekommen tatsächlich noch Tickets für das Abendspiel. Wir finden ein Appartement in unmittelbarer Nähe – das hat ja mal gut geklappt. Da es bis dahin noch Zeit ist und doch recht schönes Wetter fahren wir nach Raglan, ca. 40 Kilometer entfernt an die Westküste – zum zweiten Mal in Neuseeland, dass wir an einem Tag beide Küsten sehen! Der Ort hat den berühmtesten Surfers Read more: Deutschland
Coromandel mit Süßwasserfällen und Eis 2007-09-12 11:55:00 (Whitianga/Neuseeland). Glücklicherweise hält sich das gestrige Wetter uns so fahren wir ca. 20 Kilometer nach Hahei Beach, einem wunderbaren Ort mit Traumstrand. Von hier aus wandern wir zu der berühmten Cathedal Cove. Als Grußkarte versenden Dieser große Felstunnel, oder eben Höhle liegt direkt am Meer und verbindet zwei einmalig schöne felsige Strandabschnitte miteinander. Umgeben von kleinen Inselchen, Hügeln und Gesteinsbrocken ist das hier wirklich malerisch und vor allem sehr fotogen. Erst zum zweiten Mal in Neuseeland gehen wir schwimmen – die Temperatur ist hier sogar angenehmer als auf der Südinsel und abspülen können wir uns an einem kleinen Süßwasser-Wasserfall – herrlich. In der Saison muss es hier wohl richtig voll sein, heute sind jedoch mit uns nur ca. 20 andere Menschen am Start. Der 45 Minutige Rückweg führt fast nur bergauf, sodass eigentlich die nächste Dusche fäl
Wenigstens kein anstrengender Bürotag 2007-09-11 11:52:00 (Whitianga/Neuseeland). Den heutigen Tag verbringen wir trotz besten Wetters von ca. 10.30 bis 17.30 Uhr im Auto. Wieder einmal verrechnen wir uns total mit den Strecken auf unserem Weg zur Coromandel Halbinsel im Nordwesten der Nordinsel. Als Grußkarte versenden Eigentlich machen wir nur zwei kleine Pausen auf der Strecke, aber die hiesigen Serpentinenwege toppen nochmals alles zuvor erlebte und es gibt diesmal keinen einzigen Tunnel, der die Strecke begradigen könnte. Mir wird bei der rasanten Fahrweise von Sylvie sogar kotzübel, sodass ich irgendwann freiwillig selbst fahre, dann zum Teil mit 15 km/h, so eng sind hier die Kurven. In Whitianga finden wir ein rustikales etwas angestaubtes Appartement für schmales Geld. Bei herausragender Abendsonne spazieren wir zum Hafen und später in die örtliche Sportsbar zum Feierabendbier: „What a hard day in the office“, wie der Einheimische zu sagen pflegt.
Tongariro Crossing ein Versuch 2007-09-10 12:00:00 (Turangi/Neuseeland). Obwohl es gestern 2 Uhr früh wurde bin ich um 9 Uhr wach und mache Frühstück. Ich ärgere mich ein bisschen über Sylvie, dass sie erst kurz vor 11 Uhr dazustößt und mich voll jammert, wie müde sie ist; eigentlich mehr deshalb, weil heute draußen, zum ersten Mal auf der Nordinsel traumhafter Sonnenschein ist. So kommen wir erst um 12.30 Uhr am Tongariro Nationalpark an, von wo aus wir unsere Trekkingtour starten wollen. Wir laufen ca. eine Stunde zu einem spektakulären Wasserfall und dann nochmals 1,5 Stunden zum Kratersee. Die Landschaft ist hier wirklich zauberhaft. Hinter uns die Berge Ngauruhoe und Ruapehu, mit 2.797 Metern immerhin der höchste der Nordinsel und vor uns die beeindruckenden Vulkankegel des Tongariro (immerhin auch fast 2.000 Scheine hoch). Die Strecke ist nicht anspruchslos, teilweise geht es ganz schön steil bergauf durch Geröll und alte Flussbetten aber dadurch eben auch sehr Read more: Crossing
, Versuch
Schnelle Flüsse, Geysire und heiße Quellen 2007-09-09 06:59:00 (Turangi/Neuseeland). Bei nach wie vor schlechtem Wetter fahren wir den Lake Taupo ab – zu den örtlichen Highlights. Der erste Stopp ist der „Meistfotografierteste“ Wasserfall Neuseelands. Er ist nicht besonders hoch, jedoch quetschen sich die Huka Falls durch so eine unglaublich schmale Felsformation, dass die Wassermassen ca. 300.000 Kubikmeter die Sekunde in den Abgrund spülen. Als Grußkarte versenden Das ist schon beeindruckend und vor allem sehr laut. Danach geht es zu den „Craters of the Moon“ In dieser sehr vulkanischen Gegend gibt es unzählige heiße Quellen, kleine Geysire und verdampfende Schwelfelfontänen. Auch hier kommt uns nicht zu gute, dass wir in Chile bereits wesentlich größere gesehen hatten. Am nächsten Pflicht-Ausflugsziel Wairake und Waotapu der so genannten Newzealand most colorful volcanic area regnet es leider in Strömen und sie verlangen gehörig Eintritt. Wir lassen es we
Im Land der Hobbits und Vogelliebhaber 2007-09-08 05:58:00 (Turangi/Neuseeland). Wirklich früh verschwinden wir hier und fahren in Richtung Lake Taupo. Bis Turangi sind es lediglich 170 Kilometer, was ja in zwei Stunden machbar sein sollte. Was wir allerdings nicht wissen, dass der „Forgotten Highway“ ein quasi unbefahrener Serpentinenweg mit vielen Schotterpisten ist. Wir kommen nur mühsam voran, allerdings ist das hügelige bewaldete Gebiet eine echte Entschädigung für die Mühen. Wir finden hier die mit Abstand schönste Landschaft auf der Nordinsel. Es sieht aus wie bei den Hobbits in Herr der Ringe. Als Grußkarte versenden Es sowieso eine Traum in Nord-Neuseeland Auto zu fahren. Alleine schon wegen der Straßen! Dieses Land wäre der absolute Traum für jeden Schweizer Tunnelbauer, denn so etwas wie Tunnel gibt es hier so gut wie überhaupt nicht (dafür wahnsinnig viele Berge und Hügel!) Wir haben genau zwei gesehen auf unserer Reise und keiner der beide
Erst zu Larry und dann an den Leuchtturm 2007-09-27 05:23:00 (Robe/Australien). Ihre Sicht: Am nächsten Tag wollen wir eigentlich gar nicht weit fahren, am Ende werden es aber über 200 Kilometer. Das liegt u. a. daran, dass wir von einem Naturhighlight zum nächsten fahren. Ein Nationalpark mit hunderten von Pelikanen und anderen Wasservögeln, fantastische Küstenabschnitte und natürlich eine riesige Lobsterfigur, die sie „Larry
“ getauft haben, säumen unseren Weg. Es ist alles absolut abgefahren und zu guter Letzt finden wir sogar den niedlichen Küstenort Robe, wo wir uns unter mehreren Zeltplätzen, für den romantischsten entscheiden – ganz allein an einem See, mitten in einem kleinen Waldstück. Wir wandern noch ein bisschen an einem einsamen Strand zu einem fantastischen Leuchtturm und machen schöne Fotos. Am Abend haben wir einen riesigen BBQ-Grill vor unserem Camper in Beschlag genommen – also den vom Zeltplatz, wo wir auch gemütlich sitzen und Essen bru
Ein sinnloses Krebsgeschwür 2007-09-27 05:07:00 (Robe/Australien). Meine Sicht: Eigentlich konnte ich ganz gut pennen und habe (da es arschkalt war) nachts einfach seitlich aus dem Bus gepinkelt – wenn schon, dann richtig Assi, oder? Wir fahren in einen schönen Nationalpark und sehen, dass wir dort für „freiwillige“ 4 Aussiedollar hätten stehen können, statt der 16 AU$ auf dem Zeltplatz. Nun ja – hier wäre es jedenfalls wesentlich romantischer gewesen in diesem Vogelparadies. Obwohl wir nicht weit fahren wollen, tuckern wir immer weiter. Irgendwann kommen wir nach Kingston SE, wo es „Larry the big lobster“ zu fotografieren gibt. Ein riesiger Krebs, ganz in orange und vor allem extrem sinnlos – aber scheinbar ein „Muss“ für viele Australienbesucher, ick wees nich - na wir sind dabei.… Als Grußkarte versenden Wir entscheiden, in Robe zu übernachten und schauen uns insgesamt drei Zeltplätze an, was die Qualität der ersten b
|