Fuck 2007-05-25 09:55:47 Ich weis gar nicht, wie ich d
Richtig Chaos in Laos 2007-05-25 00:51:00 Scheiße, Scheiße – große Scheiße. Der Backpackermörder hat wieder zugeschlagen. Und das nicht irgendwo, sondern auf der benachbarten Insel Dong Khong. Cecilia, die kleine Italienerin treffen wir ganz aufgeregt am Bootsanleger. Scheinbar war es wirklich wieder einer aus der verrückten „Fünfköpfigen Schlangengruppe“ denn auf den leblosen Körpern - diesmal ein Paarchen aus Israel - fanden sie ein unheimliches Bild: Je mehr wir darüber mit Cecilia sprechen – sie heißt übrigens Cattuso mit Nachnamen und ist die Schwester eines bekannten italienischen Fußballers (hey, mir sagt der jetzt nicht etwas auf Anhieb), desto mysteriöser wird das Ganze. Scheinbar ist der Spuk mit den Backpackermorden kein bisschen vorbei und was viel schlimmer ist, wir befinden uns plötzlich mittendrin. Ich gebe Ceci ein Frühstück aus und nach ein paar lustigen Bemerkungen über den italienischen F Read more: Chaos
Alles zu entspannend 2007-05-24 16:19:00 (Don Det/Laos). Zum Abschluss unseres Laos-Trips befolgen wir dann noch den Ratschlag von Litschy und setzen auf die kleinere Insel Don Det über. Dieses Eiland ist ca. drei km lang, besteht genau aus einem langem und einem kurzem Trampelpfad, an denen lauter kleine Hütten stehen und das war’s! Das ganze hört sich erst mal ziemlich romantisch an, zumal es hier tatsächlich noch keinen Strom gibt, dafür aber Internet über Generatoren. Die Laoten setzten da eben Prioritäten! Obwohl das so dermaßen langsam ist, das es sowieso keiner richtig nutzen kann, sind sie sehr stolz auf das kleine Schild „Internetcafe“. Wir fühlen uns wahrlich in eine andere Zeit versetzt, da sie diesen Zeitsprung in ein anderes Jahrhundert wirklich so rigoros durchziehen, dass die Hütten alle nur ein Bett, kein Licht (wie schon erwähnt) und auch kein Klo haben! Das Bad besteht aus einem Stehklo, über dem ein Duschkopf angebracht ist un
Tour de France de Laos 2007-05-23 21:44:00 (Don Khong/Laos). Okay Leihfahrräder sind in Laos auch so eine Sache. In letztendlich 2 von 3 Fällen muss einer von uns das Ding nach Hause schieben. Wir schaffen es wirklich immer, aus den zahllosen Rädern, die dort herum stehen, genau die rauszupicken, die genau in der Mitte einer Tour, ihren Geist aufgeben. Auf der Insel Don Khong (die größte der 4000 Mekong-Inseln, welche ganz im Süden von Laos, direkt bei den Mekongfällen liegt) streikt ein Drahtesel. Groß bedeutet für das Eiland, dass der Rundweg ca. 30 km lang ist. Außer uns ist keiner der anderen Touris daran interessiert, die Insel zu umrunden, sodass wir sportlich kühn zu zweitlosstrampeln. Der Weg ist das Ziel, denn auf der Insel gibt es außer dem Dorf in dem wir wohnen (ca. 10 Hostels und 3 Restaurants) und ein paar Hütten-Siedlungen, nicht viel. Ab und zu kreuzt ein Wasserbüffel unsere Route, aber sonst sind wir ganz für uns allein. Wenn wir Read more: France
Alles schick 2007-05-28 17:44:00 (Ko Samet/Thailand). Heute haben wir bis 11 Uhr gepennt, ich bin dann runter ein bißchen schwimmen, es gab ein exotisches Frühstück und es begann die Mittagsentspannung. Am frühen Nachmittag pokerten wir ein paar Runden mit einem Typ names Klaus, von der Nachbarhütte - klar haben wir ihn abgezogen. Am Abend das obligatorische Sonnenuntergangsbier und dann in eine Seafoodbar. Mit ner Flasche Rotwein und entspannter Musik endete dieser "anstrengende" Tag. Das Leben ist recht hübsch!
Noch am Leben sind
2007-05-28 12:46:00 (Ko Samet/Thailand). Wir haben es geschafft und ehrlich gesagt, ohne uns in den letzten Tagen wirklich in die Hosen zu machen! Müde aber glücklich landen wir auf der Insel Ko Samet südöstlich von Bangkok. Die Fahrt zurück über Pakse, die Grenze und ein Zwischenstopp in Ubon Rachantani in Thailand sind zwar nochmals recht anstrengend gewesen, doch dafür liegen wir jetzt wirklich an dem erhofften weißen Sandstrand mit dem türkisfarbenen Wasser und unter grünen Palmen auf unserer Insel und weit und breit kein Mörder in Sicht. Selbst auf dem letzten Reisestück in Laos haben wir noch einiges dazu gelernt, zum Beispiel, dass Fledermaus am Stock nicht unbedingt sättigend zu sein scheint, dass die braunen Eier, die angebrüteten mit dem leckeren kleinen Fötus drin sind und dass Rotwein zumindest in Laos wahnsinnig viel Geld kostet und Lao Lao wirklich kein Ersatz dafür ist. Sylvie hatte außerdem immer die L
Punkrock in Bangkok 13.02-18.30 Uhr 2007-06-01 01:10:00 13:03 Das Kampftrinken mit Heineken aus der Pulle (was anderes haben die hier nicht und alle sind zu faul zum 7-Eleven zu laufen, zieht sich in eine angenehme Länge. Nach ca. zwei Stunden sind wir bestens bekannt und allerbeste Freunde. 17:00 Besoffenes Wasserballturnier im Pool (Litschy begreift immer erst in der zweiten Halbzeit, wer in seiner Mannschaft und wo das Tor ist), Sinn der Aktion soll es sein, wieder etwas klarer im Kopf zu werden. Gelingt nicht! Read more: Bangkok
Punkrock in Bangkok 13.00-13.02 Uhr 2007-05-31 13:10:00 Zum großen Wiedersehen sind wir immerhin zu Acht, denn neben Litschy und seiner laotischen Freundin Yuri, reisen überraschend noch einige sehr nette Freunde der beiden an, also außer uns noch Steiffi, Marlene, das Jörnchen und Hartmuth . Die Feier verläuft in etwa so: 13:00 Rückkehr aus der City: große Wiedersehensfreude im Foyer des Guesthouse; 13:02 Saufen Read more: Bangkok
Punkrock in Bangkok 11.00-13.00 Uhr 2007-05-30 16:23:44 Wir wissen nicht was heute wirklich passiert. Wir werden ganz viele liebe Leute wieder und andere neu treffen. Wir fahren in die City, da wir gehört haben, dass gegen 1 Uhr die Anderen im Guesthouse eintrudeln werden. Ich bin wirklich gespannt, ob das ein guter Tag in unserem Leben wird… Read more: Bangkok
Gegensätze in Bangkok! 2007-05-30 01:02:11 (Bangkok
/Thailand). Trotzdem wollen wir irgendwann die Insel verlassen. Ganz allein schippern wir in einem kleinen Boot zurück zum Festland. Dann also wieder einmal Bangkok – zum dritten Mal übrigens - auch ein neuer Höchstwert. So fasziniert waren wir auch gar nicht von dieser Stadt gewesen, aber wir hatten uns hier mit Litschy und seinen Freunden zum Silvester feiern verabredet. Schließlich eine sehr gute Entscheidung, allein schon, weil wir aus dieser blöden Khao-San-Road heraus kommen und das verabredete KT-Guesthouse wahnsinnig schön ist; vor allem hat es einen riesigen Außen-Pool. Für das Doppelzimmer zahlen wir dann allerdings auch 13 Dollar – der höchste Preis bisher auf der Tour. Zusätzlich befindet sich das Hotel in einer eher untouristischen Ecke Bangkoks, was gleich ein viel positiveres Licht auf die Stadt wirft. Mitten unter Einheimischen schlendern wir über die bunten, exotischen Märkte, wo
Punkrock in Bangkok 03.00-5.30 Uhr 2007-06-04 00:55:00 03.00 Uhr müssen wir die Kneipe wechseln da „unsere Band“ gesagt hat, dass sie jetzt im Saxophonclub spielen würden. Wie Groupies fahren wir, jetzt nur noch zu sechst in einem (!) Taxi hinterher und hören noch einmal „Punkrock in Bangkok
“. Dort geht nochmals richtig die Post ab. Auch die Thais tanzen jetzt wie die Blöden.
Punkrock in Bangkok 02.00-03.00 Uhr 2007-06-03 17:01:00 02.00 Wir wanken nach vorne zur Liveband. Unglaublicherweise spielen die Jungs fast nur bekannte Punk-Stücke nach und das, gar nicht mal so Scheiße. Also ab in die Mitte: herumspringen, pogen und Faxen machen.Wirsind mittlerweile alle besoffen wie ne Kuh mit Rotz am Ärmel. (Warnhinweis: Alkohol ist für Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet) Read more: Bangkok
Punkrock in Bangkok 00.15-02.00 Uhr 2007-06-03 13:38:00 00.15 Uhr geht’s dann in eine Kneipe. Dort sitzen schon die Dänen mit ihren Schicksen und spendieren je eine große Flasche Whisky und eine Pulle Wodka. Macht sie ein bisschen sympathischer, zumal sie dann kaum mehr was abbekommen. Miss Saigon taucht auch noch auf und säuft auf unsere, naja dänische Kosten wie ein Loch ohne Boden... Read more: Bangkok
Punkrock in Bangkok 00.00-00.15 Uhr 2007-06-03 06:45:00 00.00 Uhr Keine Böller, kein Getobe, lediglich ca. fünf offizielle Raketen werden in den Himmel geschossen und wir haben Dank Marlene die einzigenWunderkerzen in den Händen – und dann doch noch reichlich leere Bierbecher. Marlene und Jörnchen sind mittlerweile so voll, dass sie sich auf den Boden setzen müssen. Als sie ihr Trinkgefäß einmal zu weit vorstrecken, fangen die Thais an Spenden hineinzuwerfen – wir lachen uns alle kaputt, denn sie haben bald ne ganze Menge Bath zusammen. Read more: Bangkok
Punkrock in Bangkok 22.00-00.00 Uhr 2007-06-02 17:51:00 22.00 Uhr Siam Square (quasi das "Brandenburger Tor" Thailands, nur mit mehr Kaufhäusern)! Die Stimmung ist gut, die meisten Bands eher durchwachsen, das Hauptproblem ist die Bierversorgung. Wir sind echt überrascht, dass angesichts solcher Menschenmassen kaum Bierbuden am Start sind. Bei einem vergleichbar großen Menschenauflauf in unseren Breiten hätte das wahrscheinlich schon wieder mal eine Revolution hervogerufen! Im Gegensatz dazu gibt es aber auch keine Klos! Read more: Bangkok
Punkrock in Bangkok 18.33-22.00 Uhr 2007-06-02 05:21:00 18:33 Jörnchen hatte sich noch mit zwei Dänen verabredet, von denen einer einen Tisch für uns alle reserviert hatte. Wie hätten vorher mal fragen sollen, wo! Es ist ein bisschen ernüchternd, als wir in Shorts und T-Shirt (eines u. a. mit dem Aufdruck „Bratwurst Thüringen“ über einen Parkplatz mit Autos der Marken Porsche, Mercedes und Lexus schlendern. Definitiv unser Laden! Wir entscheiden uns dann für die Teilnahme am Büfett. Gute Wahl: es gibt sogar Rostbratwürste! Wir fressen wie die Tiere. Litschy versucht seiner Yuri die ganze Zeit über klarzumachen, dass er weder Brot noch Gemüse noch sonst irgendeine Sättigungsbeilage will, sondern lediglich Fleisch mit Fleisch, einfach wegen des Kosten - Nutzen - Faktors. Wie auch immer, der Nobelschuppen für den feinen Herrn kostet uns am Ende auch „nur“ 20 Dollar pro Nase, also weiter!!! Read more: Bangkok
Punkrock in Bangkok 18:33 2007-06-01 18:10:00 Die fünfköpfige Schlange - sie taucht immer wieder auf - au weia - aber keine Angst - wir werden weiter feiern! Read more: Bangkok
Punkrock in Bangkok 18.30-18.32 Uhr 2007-06-01 12:47:00 18:30 Aufbruch in den heiteren Abend. Wir schaffen es genau 200 Meter bevor die Mädels pinkeln müssen – sie finden kein Frauenklo, also gehen sie für kleine Jungs. Read more: Bangkok
Höllentrip mit Happy End 2007-06-06 16:04:00 (Ko Payam/Thailand). Irgendwann haben wir es geschafft und Bangkok den Rücken gekehrt. Nach der ganzen Sauferei sind wir schon wieder reif für die Insel – diesmal soll es Ko Payam im Südwesten des Landes werden. Sie liegt in unmittelbarer Nähe von Myanmar, welches wir jetzt doch nicht bereisen werden. Der Grund ist, so blöd wie es klingt: wir wollen uns noch ein Traumziel in Südostasien für eine spätere Reise im Leben aufsparen. Ob es dann noch eines ist, steht allerdings in den Sternen. Der Abschied fällt schwer - Steiffi trinkt erstmal Wasser und ist diesem auch nahe... Ko Payam - ein Inselchen, so einsam und untouristisch, dass es noch nicht mal in unserem Reiseführer erwähnt ist. Also genau das Richtige! Hinein in den superkomfortablen VIP-Nachtbus, vorher noch ein Abschiedsbier mit Hartmuth zur Betäubung und in 8 Stunden ist man auch schon da - herrlich ausgeschlafen und fit für den nächsten Tag. Das Read more: Happy
Fegen und Klinkenputzen 2007-06-05 15:03:00 (Bangkok/Thailand). Tags drauf sind wir eigentlich alle ziemlich platt, was aber keinen davon abhält, ab ca. 18 Uhr abends in Litschys Geburtstag reinzufeiern... Es ist auch noch sein 30-ster! Brücke fegen oder Klinken putzen gibt es hier in Thailand gleich mal gar nicht. Wir schleppen ihn deshalb in ein richtig großes koreanisches Grillrestaurant (mit ca. 200 Leuten, keine Touristen), „schmücken“ ihn mit einem großen blauen Strohhut und haweianischen Blumenkränzen und verdonnern die Band dazu, Happy Birthday zu spielen. Genau in diesem Moment darf er die komplette Taverne mit einem riesigen Besen fegen. Alle Gäste inklusive seiner laotischen Freundin Yuri verstehen das ganze irgendwie nicht so recht und gucken ihn an, als ist dies die Live-Übertragung der Mondlandung! Sehr amüsant das Ganze. Koreanisches Grillessen übrigens auch: heute für 2 Dollar „all you can fress“. Hinterher gehen wir nochmals in
Punkrock in Bangkok 05.30-6.00 Uhr 2007-06-04 20:02:00 05.30 Uhr pünktlich zum Sonnenaufgang fahren wir zurück zum Hotel und kaufen uns am 7-Eleven noch, aus einer Laune heraus, scharfe Suppen zum Aufgießen. Nur noch Hartmuth, Steiffi (sie ist ja eine Freundin von Litschy, die in Bangkok
lebt) und wir halten bis dahin durch. Steiffi will eigentlich zu sich fahren, ist aber nicht mehr in der Lage, einen einzigen verständlichen Satz über die Lippen zu kriegen (sie kann also auch keinem Taxifahrer Ihre Adresse sagen, es sei denn, diese wäre wirklich „ich-bin-voll-Road“ gewesen). Zur Freude von Hartmuth pennt sie nun bei ihm, aber außer das er sich rührend um sie kümmert, während sie ihm das Klo voll kotzt und dieses blockiert, ist wohl nichts passiert.Ende...
Pig lebt 2007-06-10 12:34:00 Endlich! Pig hat sich bei uns per E-Mail gemeldet. Es geht ihm gut und er ist wieder in Deutschland. Während wir also schmerzhafte Erinnerungen in Khao Sok aufleben lassen, schlendert unser Pig gerade durch Berlin. Er hat wohl ne Woche frei und möchte sich im Berliner Untergrund gnadenlos betrinken. Natürlich sendet er uns ein Bild mit, das zeigt, dass ihm dies wohl bisher ganz gut gelungen ist...
Schmerzhafte Tsunami-Erinnerungen 2007-06-09 13:06:00 (Khao Lak/Thailand). Da wir uns sowieso nach ein paar Tagen wieder mit Hellmuth (aus Bangkok) treffen und gemeinsam zum Khao Sok Nationalpark auf dem Festland fahren wollen, fällt uns der Abschied von Ko Payam auch nicht allzu schwer. Doch wie gewohnt, dauern Boots- und Busfahrten viel zu lange und so stranden wir auf dem Weg dorthin in Khao Lak. Mit einem deutschen Paarchen aus dem letzten Bus, die einen neueren Reiseführer haben, versuchen wir gemeinsam ein Hotel für die Nacht zu finden. Erst bei der dritten vergeblichen Anfrage, wo dieses oder jenes günstige Hotel wäre, merke ich, dass ich mich nicht verhört habe! Die Thais hatten mit trauriger Miene auf Englisch gesagt „Das gibt es nicht mehr“. Okay, natürlich wussten wir, dass der Tsunami in Thailand eingeschlagen hatte. Aber, dass Khao Lak der Ort war, den es hier am schlimmsten getroffen hatte, hören und vor allem sehen wir erst jetzt. In der Zwischenzeit gibt es zwar wiede
Die Ratte im Paradies 2007-06-08 11:56:00 (Ko Payam/Thailand). Leider müssen wir jedoch bisher immer wieder feststellen, dass es kein Paradies auf Erden gibt. Die Romantik an diesem Abend endet viel versprechend in unserem riesigen Doppelbett! Der ungefähr 80 cm lange Leguan, der in unserem Badezimmer unter den Dachbalken wohnt, stört uns eigentlich nicht weiter. Problematischer ist es, dass wir in dieser Nacht, von einem lauten Rascheln in unseren Tüten und Rucksäcken geweckt werden. Da es hier nachts keinen Strom gibt, entdecken wir die Ursache erst nachdem wir unsere Taschenlampen gefunden haben: eine riesengroße graue Ratte sitzt etwa einen Meter von uns entfernt auf dem Tisch. Sie hat unsere Vorräte gefunden und scheint sich, vor allem an unserem Obst, M&Ms und den Aspirintabletten, genüsslich satt zu essen. Einiges hat das eklige Vieh sogar durch Sylvies kleinen Rucksack hindurch heraus gebissen, stellen wir später fest. Das versetzt uns natürlich einige Zeit dann
MAAS FORST 2007-06-07 16:20:00 (Ko Payam/Thailand). Dieser irre Typ aus dem Bus geht mir nicht aus dem Kopf - ich kann nicht schlafen. Irgendwie erinnert er mich unheimlich an die Bilder des Backpackermörders Maas Forst. Somit stehe ich auf, setze mich auf die Terasse und schaue nochmals unser Bilder auf der Digitalcamera...und (!) fuck sake, das Schwein war uns schon länger auf den Fersen. Auf einem Bild taucht er doch tatsächlich im Hintergrund auf. Wir stehen also wirklich kurz vor dem Abgrund - ich muss unbedingt dem Londoner das Bild schicken, damit er mir sagen kann, ob wir wirklich gerade eben knapp "überlebt" haben. Der Kerl ist mir unheimlich, ich möchte ihn wirklich nicht spät in der Nacht mit einem Fleischermesser vor mir stehen sehen!
Unglaubliches Gipfeltreffen in Berlin 2007-06-13 13:42:00 Der Londoner schreibt mal wieder Unglaubliches. Zum einen hat er wohl Jay auf einem Filmfestival in Wimbledon angesprochen, ob er der Typ aus meinem Blog wäre - und tatsächlich es war das alte Guinea-Pig, den wir in Kambodscha getroffen hatten. Aber es kommt noch besser, "the london eye " hat wohl recherchiert, dass dieser Maas Forst nach Berlin
in Deutschland fliegt. Sofort haben er und Jay beschlossen, dass Sie ebenfalls dort hinfahren, um sich mit Pig zu treffen (Jay hat ja seine Handy-Nummer) um dann gemeinsam, auf die Suche nach dem Backpackerkiller Maas Forst zu gehen. Das ist schon echt ne kaputte Truppe. Na dann mal viel Glück Jungs und passt mir auf die Fünfköpfige Schlange auf...
Spinnen die Spinnen eigentlich? 2007-06-12 12:39:00 (Khao Sok/Thailand). Als Grußkarte versenden Sylvie hat andere Angsttiere: Spinnen! Egal in welcher Größe oder Form. Im Khao Sok Nationalpark findet man allerdings normalerweise gleich die Handtellergroßen, was wir ab dem nächsten Tag auf einer zweitägigen Expedition in den riesigen Nationalpark feststellen dürfen.Hierbei wussten wir vorher allerdings noch nicht, dass wir „Abenteuer“ gebucht hatten. Zwei Tage touren wir in völlig durchnässten Klamotten durch den Dschungel (ohne Wechselwäsche versteht sich). Als Grußkarte versenden Gleich nach einer noch beschaulichen Bootsfahrt über türkisfarbenes Wasser vorbei an bizarren Klippen, laufen wir etwa eine Stunde lang durch eine komplett dunkle Höhle. Laufen bedeutet hier nicht einfach durchgehen, sondern schwimmen, kriechen und klettern.An manchen Stellen wären die finzeligen Stirnlampen dann auch lieber ausgeblieben, denn als auf den Steinen der
Fast verblutet der Bluter 2007-06-11 12:42:00 (Khao Sok/Thailand). Gegen Mittag sind wir dann endlich im Khao Sok Nationalpark. Als Grußkarte versenden Wenn wir gewusst hätten, dass der 2 Km lange Weg zu den Urwaldhütten geteert ist und sogar Mofas und TukTuks in die gewünschte Lodge fahren, wären wir tatsächlich gestern noch gekommen – schließlich hatte Hellmuth sogar jemanden mit einem „Schrlt“-Schild dort hingestellt. Egal, unsere Dschungel-Logde ist auch wirklich die letzte an diesem Weg, dahinter gehen nur noch kleine geheimnisvolle Pfade in den Urwald ab. Da Hellmuth unterwegs ist, buchen wir uns, in so eine Art Baumhaus mit Blick auf den Fluss ein und gehen selbst auf Entdeckungstour. Der Urwald ist hier einfach gewaltig. Allein das Gezwitscher der Vögel und das Zirpen der Grillen ist bereits nach einigen Metern ohrenbetäubend. Entlang an einem reißendem Fluss, mit kleinen Wasserfällen, machen wir eine wirklich schöne erste Drei-Stunden-Wan
Die guten alten Internetcafes 2007-06-16 17:01:00 (Kuala Lumpur/Malaysia). Am Vormittag des nächsten Tages halten wir uns länger in einem der vielen guten Internetcafes auf und schauen erstmals nach Flügen für Australien. Obwohl wir uns noch nicht entschieden hatten, fanden wir ein Angebot von British Airways, welches wir später nicht ablehnen können. 300 Dollar bezahlen wir für den Flug von Singapur nach Sydney am 20. Februar. Ein Visum für Australien beantrage ich online gleich mit; Sylvie hat bereist eines. Wir haben also noch andere Pläne, denn es ist gerade erst der 14. Januar. Wir wollen nach Borneo! In dem damals in Bangkok neu gekauften Reiseführer haben wir so lange und viel über diese fantastische Insel mit ihren Nationalparks und der einmaligen Tierwelt gelesen, dass wir nun unbedingt dort hin wollen. Für 49,- Dollar pro Kopf bekommen wir Flüge von Air Asia bereits für übermorgen. Ein Schnäppchen für den zweistündigen Trip nach
Große Probleme in Malaysia 2007-06-15 17:17:00 (Kuala Lumpur/Malaysia
).Einen schwerwiegenden Nachteil Malaysias müssen wir dann am Abend allerdings doch feststellen: Bier ist hier wahnsinnig teuer (von anderen Alkoholika gar nicht erst zu sprechen). Für ein kleines Tiger-Bier aus der Dose legt man schon mal knapp zwei Dollar hin. Beim Essen zahlen wir ungläubig für zwei Menüs mit Muscheln, Fisch, Tintenfisch, Gemüse und Reis zusammen 50 Ringet. Für die beiden großen Bier blechen wir 32 Ringet. Was ist das denn für ein Verhältnis? Wenn das nicht mal die Reisekasse sprengt!Als Grußkarte versenden
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