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jens lekman - night falls over kortedala 2007-09-16 09:00:23
jens lekman - night falls over kortedala
„so sehr ich jens lekman auch verehre, seinen beiden langspielern gelang es bisher leider nicht, die hochklassige qualität der doch recht zahlreich vertretenen glanznummern über die gesamte spielzeit zu retten. von bewundernder faszination bis hin zur faden gleichgültigkeit taumelten die songs pausenlos hin und her. ob sich dies mit dem dritten album „night falls over kortedala“ endlich ändern wird? der prunkvolle auftakt-song lässt prompt erahnen, mit welch kräftigem sound das neue werk bestückt ist. verflochtener instrumentiert denn je wirkt sodann das eilige „sipping on the sweet nectar“, bereits erste dieser glanznummern, von denen oben die rede war. mit „the opposite of hallelujah“ reiht sich auch erfreulicherweise umgehend die nächste ein. und nochmals ohrwurmlastiger! folgt man dem zyklus der vorgänger wäre es nun an der zeit, sich mit einem eher schwächeren song zufrie
song des sonntags 2007-09-15 18:40:25
die suche nach dem song des sonntags erübrigt sich heute mal. denn treten schon solch entzückende bands wie die schweden penny century an mich heran, kann ich ihnen den gefallen, sie kurz auf meiner kleinen seite zu erwähnen, einfach nicht abschlagen. zumal es mir ihr zackiger indie-pop mitsamt der lieblichen frauenstimme mehr als nur angetan hat. heute also: “nothing burns like bridges”. bitteschön!
focus on the craft of songwriting 2007-09-15 05:39:21
die musik der drei bisherigen great lake swimmers alben wird vereinzelt auch als “ambient folk” dargestellt. ein nicht unbedingt ausdrucksstarker begriff, doch beschreibt er das gemisch aus folkigem country-pop und den atmosphärischen sound-einlagen recht gut. um nicht gleich beim aktuellen album “ongiara” zuschlagen zu müssen, bietet die band nun eine kleine live-ep zum download an. aufgenommen wurde sie in toronto. ein wirklich verlockendes angebot.
hang zur mitreißenden melodie 2007-09-14 04:40:37
falls es wer noch nicht mitbekommen haben sollte: in diesem monat erscheint ein neues album der stereophonics. auch wenn die drei waliser den höhepunkt ihrer karriere sicherlich bereits hinter sich haben, sind auf “pull the pin” nochmals ein paar recht ansprechende songs enthalten. allen voran die fesselnde single “it means nothing”. sobald die neue scheibe zum ersten mal läuft, sei jedem geraten, die lautstärkeregler ganz weit nach oben zu schieben. spätestens dann ticken die stereophonics verlässlich wie ein schweizer uhrwerk.
jetzt hypt’s sogar in deutschland 2007-09-13 04:49:39
ganz bewusst habe ich vor kurzem auf einen beitrag über die kilians verzichtet. nach der okayen ep “fight the start” lieber erstmal das debüt-album abwarten, dachte ich mir. seit ein paar tagen ist dieses nun erhältlich und allein aus lokalpatriotistischen gründen muss ich schon ein paar worte über die fünf jungspunde aus dinslaken verlieren. tatsächlich ist der vergleich mit den strokes nicht von der hand zu weisen. der mit mando diao teilweise allerdings auch nicht. egal. im klassischen garagen-rock mit nörgelnder stimme genre sind die kilians, die sich im april erstaunlicherweise sogar von ihrem artikel im bandnamen trennten, das beste, was der deutschen musikszene passieren konnte. mit dem grand hotel van cleef inkl. thees haben sie zudem noch das passende label erwischt, um längerfristig erfolgreich im geschäft zu bleiben. chapeau!
ab auf den kiez! 2007-09-28 04:14:23
in wenigen stunden werde ich mich auf die reise gen norden begeben, um das reeperbahn festival 2007 aufzusuchen. bereits am gestrigen abend spielten die ersten bands in den hamburger clubs. ganz besonders freue mich in diesen tagen auf die stars, die shout out louds, die eight legs und die figurines. nächste meldung: frühestens montag.
immer wieder pete 2007-09-27 07:59:19
gegenwärtig erreichen mich zu viele infos über pete doherty auf einmal. um nicht vollends den überblick zu verlieren, ein kurzes resümee: morgen erscheint das zweitwerk “shotter’s nation” der babyshambles. vorbehaltlose kaufempfehlung! zwecks meinungsbildung ist dieser stream zu besichtigen. meine plattenkritik folgt im laufe der nächste woche. als zweite single mitsamt putzigem cartoon-video wird in kürze “french dog blues” das licht der welt erblicken. auch wenn sie wohl nicht wirklich gebraucht wird, erscheint zudem ende oktober eine best-of platte der libertines. ungehörte songs sind jedenfalls nicht auf ihr enthalten. desweiteren munkelt man, dass sich mr. doherty schon wieder im aufnahmestudio befinden soll. diesmal will er mit produzent jake fior eine solo-platte zusammenstellen. auch nicht vekehrt. wie pete das alles aus der rehaklinik in wiltshire managen will, bleibt mir allerdings ein rätsel. hut ab!
neues aus dem hause saddle creek 2007-09-26 10:24:31
neben bright eyes, the good life, the faint und vielen anderen tollen bands dürfen sich nun auch art in manila als stolze musiker des labels aus omaha, nebraska bezeichnen. in’s debüt-album “set the woods on fire” habe ich heute mal reingehört. leider kommt es nicht an genannte bands heran. trotzdem liegt die messlatte wie üblich mal wieder ziemlich hoch. überraschend ist dies jeodoch nicht, fällt der apfel ja bekanntlich nicht weit vom stamm. Read more:neues
i feel alive! 2007-09-25 05:51:29
klaus & kinski. ein dermaßen seltsamer bandname ist mir seit langem nicht mehr untergekommen. was man davon halten mag? am besten erstmal gar nichts. nächster hinweis: indie-pop aus spanien. auch das hört man nicht alletage. mal reinhorchen. fazit: zuckersüßer shoegaze. alles davon gefällt mir beileibe nicht, doch rechtfertigt der schöne song “i feel alive” diesen beitrag zu 100%. ihr myspace-profil bietet eben diesen zum download an.
erst gratis-gig, jetzt gratis-album 2007-09-24 05:42:29 kürzlich noch von ihm gesprochen, gibt es inzwischen das gesamte zweite album “trans pony” von björn kleinhenz auf seiner label-seite zum kostenlosen download. für den kommenden gig in der luna bar äußerst praktisch. aber auch für alle anderen ist nun endgültig der zeitpunkt erreicht, um sich vom talent des schlanken schwedens zu überzeugen! wem’s gefällt, sollte dem großzügigen künstler mit hilfe des spende-buttons auch sogleich eine milde gabe zuschießen. verdient hätte er es allemal. Read more:gratis
song des sonntags 2007-10-14 14:44:45
endlich bleibt wieder zeit für den song des sonntags. dass er diesmal erst recht spät in erscheinung tritt, passt ganz gut. denn eignet sich der melancholische space-pop von young galaxy erstklassig, um mitsamt vielschichtiger klangwelten in’s land der träume zu entschwinden. ein synthie-sound, der selbst mir gefällt. angenehme nachtruhe!
summer’s ending 2007-10-12 12:10:15 seit längerem fallen die blätter schon geschmeidig von den bäumen, bedecken straßen und vergolden unsere täglichen wege. endgültige anzeichen dafür, dass uns der herbst in empfang nimmt. ob man überhaupt von einem sommer 2007 sprechen konnte, möchte ich mal offen lassen. jedenfalls ist eine neue jahreszeit angebrochen. die vertonung dieses wechsels gelingt steve goldberg & the arch enemies mit “summer’s ending” durchaus angemessen, wie ich finde. am gratis-download führt also kaum ein weg vorbei. nach beigelegtem umzugsstress und eher sporadischen ausflügen in’s internet wird in zukunft auch hoffentlich wieder mehr von mir zu lesen sein.
babyshambles - shotter’s nation 2007-10-05 08:06:51
babyshambles - shotter’s nation
„pete kann es noch. keine frage. sein schier unermessliches talent, songs zu schreiben, die berühren, scheint trotz unzähliger drogeneskapaden nicht vergehen zu wollen. gut so! mit „carry on up the morning“ beginnt das neue werk dann auch erstmal vertraut rau. einen recht nahtlosen übergang zum vorgänger möchte man vermuten. jedoch werden sich im laufe der platte noch einige starke kontraste gegenüber „down in albion“ herausstellen. aber auch der brüchige gesang in „you talk“ ist zunächst allseits bekannt. wie ein naiver, textunsicherer schuljunge bietet pete seine sangeskunst dar. auch die ehemalige lebensgefährtin kate moss fehlt wie zu erwarten nicht. so spukt sie nicht nur in „unbilotitled“ in der ein oder anderen textzeile herum. das schmissige „side of the road“ mit gefühlvollem pfeifen und gnadenlosem radau wirkt wie die zwiespältige person dohertys, dessen zwei herzen
island als heimat 2007-10-05 05:02:38
passend zum einbruch der kalten jahreszeit beglücken uns sigur ros mit einem konzertfilm namens “heima” und einer zeitgleich erscheinenden doppel-lp, welche sich “hvarf-heim” nennen und bisher unveröffentliches, akustisches material enthalten wird. die konzerte für den besagten heimatfilm entstanden in freier natur. dort, wo sich ihr sphärischer zeitlupen-post-rock vermutlich am wohlsten fühlt. vier neue songs kann man inzwischen via myspace genießen. als vorgeschmack ist ebenfalls bereits ein trailer erschienen. viel besser dürften ton und bild bisher nicht miteinander harmoniert haben. es ist also mal wieder an der zeit, alte sigur ros scheiben hervorzuholen. jedes jahr auf’s neue überkommt mich dieses bedürfnis.
lord don’t slow me down 2007-10-03 11:21:30
ereignisreiche tage sowie nächte liegen hinter mir. erst der heutige feiertag bietet mir mal wieder gelegenheit, mich auf meinem blog auszutoben. und austoben lässt es sich mit dem neuen material von oasis ganz fantastisch. anlässlich der bald erscheinenden rockumentary “lord don’t slow me down” gibt das tolle video zur gleichnamigen single erste einblicke in das wilde tourleben der gallagher-brüder. ob der neue song im mittelmaß schwebt oder doch an glorreiche zeiten erinnert, sollte nun jeder für sich selbst entscheiden.
eine stimme, die sich überschlägt 2007-10-19 06:05:21
dieser song bedarf keineswegs einer großen ankündigung. die verspielten melodien auf dem keyboard, das zärtliche glockenspiel und die raue stimme tim williams‘ sprechen für sich. ohne weiteres geschwafel verweise ich deswegen auf das zauberhafte “novel” von tim williams.
a love for labrador 2007-10-18 05:53:29
auf dem besten indie-label schwedens erscheint diesertage erneut eine wahre pop-sensation. sambassadeur ihr name. auch wenn “migration” leider nur neun songs enthält, für große melodien ist gesorgt. per last.fm lässt sich das album bereits streamen. ansonsten darf man aber auch gerne auf einen älteren song zurückgreifen. weiterer anspieltipp: “subtle changes”. swedish music - at it’s best!
lucky number five 2007-10-15 12:39:34
nada surf. die band für jedermann bringt ein neues album heraus. am 5. februar nächsten jahres soll es soweit sein. wer wissen möchte, wie es klingt, sollte ihren auftritt bei myspace besuchen. dieser bietet “see these bones” zum download an. scheint so, als könne “lucky
” tadellos an den wunderbaren vorgänger anknüpfen, meinem lieblingsalbum ihrer bisherigen diskografie.
01 - “weightless”
02 - “whose authority”
03 - “beautiful beat”
04 - “here goes something”
05 - “from now on”
06 - “i like what you say”
07 - “ice on the wing”
08 - “the film did not go ’round”
09 - “the fox”
10 - “are you lightning?”
11 - “see these bones”
hey you, on the street! 2007-10-23 03:35:25
wenn gott (oder der nme) will, werden die butterfly bangs zum neuen brit-hype. ein album haben die jungs zwar noch nicht eingespielt, doch mit trendigen frisuren als wären sie gerade aufgestanden und einer mitsingfähigen hookline darf man ein anständiges debüt erwarten. business as usual.
damals noch seidenmatt 2007-10-22 03:57:27
sdnmt, die früher auch mal vokale besessen haben sollen, brachten vor kurzem ihr neues album auf den markt. die elektronischen frickeleien und der sphärische gesang eignen sich hervorragend als hintergrundmusik. eins dieser schönen stücke von “the goal is to make the animal happy” darf man sich auf ihrer myspace-seite herunterladen. “20/26 (sql where is it)” heißt es und klingt fantastisch!
song des sonntags 2007-10-21 10:16:12
“when the deer wore blue” ließe sich ohne bedenken als sogenannter “grower” bezeichnen. mit jedem hördurchlauf wird das album stärker und stärker. bis man es gar nicht mehr aus dem ohr bekommt. selbst, wenn man wollte. mich diesem zu widersetzen habe ich also längst aufgegeben. als logische konsequenz gibt es heute “let’s head out”. das neuste video der figurines. im übrigen kam ich gestern endlich dazu, mir all die netten konzerte der letzten wochen in erinnerung zu rufen. die schriftlich fixierten erinnerungen können seitdem hier abgerufen werden.
reeperbahn festival 2007: shout out louds 2007-10-20 13:35:56 shout
out louds, reeperbahn festival 2007
„vor nicht allzu langer zeit überzeugten mich die shout out louds bereits auf dem haldern pop 2007. sehr gespannt war ich nun auf ihre performance in einem kleineren rahmen, nämlich im knust in hamburg. die setlists ähnelten sich sehr stark, jedoch kamen die edlen pop-perlen im massig überfüllten club wesentlich besser zur geltung. man tanzte sich schwitzig oder ließ sich vom cure-geschwängerten sound treiben. so oder so, für jeden gast eine wohltuende veranstaltung. auf der sympathie-skala könnten die shout out louds nicht höher stehen. absolutes highlight ist ohnehin das sagenhafte “tonight i have to leave it”, bei dem sich sänger adam olenius von der bühne direkt in’s begeisterte publikum wagte. so macht pop-musik spaß!”
reeperbahn festival 2007: figurines 2007-10-20 13:35:30
figurines, reeperbahn festival 2007
„zum ersten mal sah ich die indie-rocker aus dänemark. da mir ihr neustes werk “when the deer wore blue” wesentlich besser gefällt als ihre älteren songs, konnte ich mich mit der aktuellen setlist sehr gut anfreunden. mal monoton und psychedelisch, mal zügig und robust. jedenfalls nie ohne kräftige gitarrenwände. ein gig, um die augen zu schließen und sich ganz der musik hinzugeben.”
song des sonntags 2007-10-27 22:29:05
wenn maritime keine lust haben ein video zu ihrem song “for science fiction” zu drehen, übernimmt das einfach mal der herr schulz vom grand hotel van cleef. unter olli’s leitung gaben sich mehr oder minder bekannte größen des deutschen super-labels die ehre, um eins der besseren stücke von “heresy and the hotel choir” in szene zu setzen. schön ist es geworden!
ein wahnsinns-kerl 2007-10-27 07:46:58
“torn on the platform” gehört unlängst zum repertoire jeder disco, die sich indie schimpft. “spit at stars” erinnert an ein männliches pendant zu kate nash. “second, minute or hour” verspricht souligen ska zum energischen tanzen. und die innige akustik-ballade “when we die” möchte man einfach nur lieb haben. all dies und noch so viel mehr vereint jack peñate auf seinem debüt-album “matinée”. wahnsinn!
neues von der verve-reunion 2007-10-25 04:05:33
der nme lässt uns netterweise an einer session von richard ashcroft und seinen kollegen teilhaben. er bietet nämlich einen 14-minütigen ausschnitt der ersten aufnahmen für das neue album zum download an. technisch ist das erstaunlich gute qualität. doch musikalisch? bei ihrem comeback klingen the verve verträumter, epischer und relaxter denn je. mit damaligem brit-pop hat das kaum noch was am hut. muss es ja aber auch nicht, oder? Read more:neues
, reunion
enter the sunny bunch 2007-10-24 05:36:31
das zweite album von irene habe ich erst kürzlich schätzen gelernt. es bietet kurzweilige unterhaltung. vielleicht lässt sich damit der verloren gegangene sommer verschmerzen, denn erschaffen irene mit “long gone since last summer” einen herzlich beschwingten sunshine-sound. besonders die trompeten-einlagen lösen ständig begeisterung in mir aus. zwei beispiele dieses sounds bietet die band hier und dort eigenhändig zum download an. labrador, was sonst? Read more:enter
altmodische plattensammlung? 2007-11-05 09:08:24
jackson analogue haben sich ganz offensichtlich dem blues-rock verschrieben. anleihen zu ccr sowie the who sind unverkennbar. das klingt auf biegen und brechen nach alt. nach unheimlich alt. klar, retro ist nichts neues mehr. “and then… nothing”, das debüt der fünf engländer, darf man trotzdem hören. es macht nämlich ungehörigen spaß und das probelauschen kostet zudem keinen einzigen cent.
song des sonntags 2007-11-04 08:54:33
die letzten tage konnten mit musikalischen höhepunkten leider wenig glänzen. berichtenswertes ist mir kaum über den weg gelaufen. auf den song des sonntags ist jedoch verlass. dieses mal stammt er von den kilians. ganz egal, was man von ihnen halten mag. “when will i ever get home” ist ein song der seinesgleichen sucht. den rest des albums erachte ich eher für soliden durchschnitt. doch dass dieser hit als single erscheinen musste, war unumgänglich.