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Reziprozität ...
2008-02-21 14:44:31
... oder Antiproportionalität nennt sich ein Verhalten, wenn eine Kurve steigt während eine zweite Kurve im gleichen Verhältnis fällt. Je mehr Arbeit ich in die Kunst investiere, um so weniger kommt aktuell dabei rum. Kein Erfolg in Sicht. Während beim Broterwerb, wo ich momentan nicht mehr den hohen Druck empfinde, alles sehr gut läuft. Mein innerer Druck, der mich dazu veranlasst hier zu schreiben, hat (man sieht es an den Postings) deutlich nachgelassen. Gut, ich habe nach wie vor mehr Arbeit als mir lieb ist, aber ich nehme sie leicht. Nicht dass ich sie nicht ernst nähme. Ganz im Gegenteil.Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man mit mir noch etwas vor hat. Ich kann nicht sagen warum. Man holt mich für jeden technischen Kleinkram zu Beratungszwecken heran. Man nimmt mich als A


And the winner is ...
2008-02-01 14:34:28
... die Hummel-Keilfleckschwebfliege in der Draufsicht. Das Voting ist abgeschlossen und scheinbar hat sich die Variante A wegen ihrer Perspektive durchgesetzt. Auch wenn sie keine echte Hummel ist, wird sie wohl demnächst die Kopfgrafik des Blogs schmücken. Tiere ohne Waffen sind mir ohnehin sympatischer.Für neue Leser hier noch einmal den Hintergrund dieser Aktion.
Read more: winner

Gruppenvertrag
2008-01-31 14:55:30
Ich war an meiner Arbeitsstätte und in Projekten immer den Menschen verbunden. Sie waren immer das Wichtigste für mein Wohlbefinden, denn mit Ihnen musste ich zusammenarbeiten. Keine Zusammenarbeit war für mich noch nie eine Alternative. Während meiner Tätigkeit als Trainer hatte ich oft Gruppen, in denen rechte Nörgler (ich verzichte auf den Begriff der mir zuerst einfiel) saßen. Meistens war ich froh darüber, dass mir die restlichen Gruppenmitglieder die Nörgler vom Leib hielten oder wenn die Trainings einfach vorbei waren. Allerdings sind meine Erfahrungen als Trainer durchweg eher positiv.Das Projektteam in dem ich seit August letzten Jahres arbeite war mir immer eher positiv aufgefallen und arbeitete auch sehr gut zusammen. Heute machten wir einen Projektrückblick, wobei wi


Kollegen die ich bisher noch nicht kannte
2008-01-29 14:13:07
Immer wieder begegnet man ihnen, wechselt zwei bis drei Worte und geht dann wieder seiner Arbeit nach. Ein lieber Kollege, der sehr viele Interessen mit mir teilt, unter anderem die Kunst, rief eine abteilungsinterne Zusammenkunft (bzgl. Kunst) ins Leben, bei der jeder gerne seine Interessen und Erfahrungen einbringen konnte. Wir trafen uns also gestern in einer kleinen Gruppe und erfuhren einiges über die Interessengebiete und Vorlieben einiger Kollegen, mit denen ich in der Vergangenheit wenig zu tun hatte. Um so überraschter war ich, als jeder so für seine Fables ins Schwärmen und Erzählen geriet. Auch die Präsentationen waren alles andere als kopflos und dilettantisch. Themen wie Fotobearbeitung und Film, waren mir auch neu. Für mich war diese Veranstaltung eine Bereicherung mei


Wieder einmal krank
2008-01-24 03:03:00
Heute Nacht ereilte mich mal wieder eine Magenverstimmung der übelsten Sorte. Ausgerechnet nachdem ich gestern so vollmundig meine Magenprobleme weggelobt hatte. Und um so mehr beschäftigen mich, nach meinem gestrigen Fund, Bornout-Theorien. Bis heute gibt es für Burnout keine Diagnose im ICD-10 der WHO. Sie wird stattdessen mit Neurasthenie gelistet, deren Symptome gesteigerte Ermüdbarkeit und Erschöpfung, gepaart mit Schlafstörungen und der Unfähigkeit zu entspannen sind. Ärzte scheuen sich einer Diagnose und behandeln lediglich die Auswirkungen oder diagnostizieren mit diesem Syndrom einhergehende Krankheitsbilder, wie Depressionen. In diesen Fällen ist der Patient natürlich schon in wirklich fortgeschrittenen Stadien unmittelbar vor dem Zusammenbruch.Ich für meinen Teil ste


Retrospektive
2008-01-23 07:47:37
Um endlich einmal das vergangene Jahr detaillierter Revue passieren lassen zu können, musste ich heute meinen Schreibtisch aufräumen. Unter den Bergen der wichtigen, weniger wichtigen und längst vergessenen Papiere entdeckte ich ein zusammenkopiertes Bündel Papier einer Kollegin. Aber dazu gleich mehr. Alleine das Aufräumen erinnerte mich an unseren Dachboden und Keller zu Hause, wo sich Dinge verbergen, die drei Jahre keinerlei Beachtung fanden. Meistens kann man diesen Kram geradewegs in die Mülltonne werfen, weil man unbedingt davon ausgehen kann, dass sie dort weitere drei Jahre ohne Wertschätzung verbringen werden. Das wiederum erinnerte mich an meine E-Mails. In meinem Postfach befinden sich ca. 107 ungelesene Nachrichten. Sie sind nicht wirklich ungelesen. Es handelt sich dab


Stressfreier Montag
2008-01-21 03:16:13
Ich genieße diese Montage mit Nick. Ich glaube wir machen uns einen schönen Tag und holen gegen 16:00 Uhr unser besseres Drittel auf der Arbeit ab, um beim Kunstbedarf einkaufen zu gehen. Ich hab momentan ein heißes Eisen für einen Kunstwettbewerb im Feuer und muss die Arbeit noch auf einen Keilrahmen spannen. Die nächste Ausschreibung ist auch schon angepeilt und das Thema wird meine berufliche Auseinandersetzung der letzten Monate im Broterwerb sein. Dafür benötige ich eine passende Leinwand.Ich habe zwar die vergangenen Nächte nicht viel geschlafen, weil Nick meinte er müsse sich immer gegen 3:00 Uhr melden und dann eine Stunde den Entertainer spielen, aber ich verspüre eine innere Ruhe, wie schon lange nicht mehr. Ich freue mich auch schon auf Nicks Mittagsschlaf, das ist die


Wieder da
2008-01-19 06:48:27
Lange habe ich nicht gebloggt. Genau genommen ist es einen Monat her. Es hat sich viel getan und ich wollte wieder einmal ein bisschen über meine kürzeste Vergangenheit und meine nächste Zukunft schreiben.Zunächst einmal verlief mein Vorstellungsgespräch sehr erfreulich. Über eine Stunde dauerte das Gespräch mit dem Personalverantwortlichen. Dann in der Fachabteilung traf ich auch noch einen alten Bekannten, als möglichen zukünftigen Chef, wieder. Auch bei meiner Gehaltsforderung gab es keinerlei Probleme. Nach dreitägiger Bedenkzeit entschied ich mich jedoch gegen die Stelle, weil sie lediglich 20% technischen Anteil hatte. Alle Themen die interessant sind und an denen mir etwas liegt, wären dort unter den Tisch gefallen. That's life. Was soll ich um jeden Preis in einer Anstel


Das neue Wappentier
2008-04-07 12:21:18
So es ist vollbracht. Die Hummelkeilfleckschwebfliege meines Votings ist endlich eingebaut. Bei dem einen oder anderen wird es noch ein Weilchen dauern bis das Favicon vernünftig auftaucht. Im Zweifel einfach einmal den Cache des Browsers löschen.Witzig, so etwas befreit und man hat wirklich das Gefühl etwas entscheidendes getan zu haben.


Lange nicht gepostet. Viel zu lange.
2008-04-06 06:48:04
Die vergangenen vier Wochen hatte ich alle Hände voll zu tun. Man hatte mir eine Perspektive gegeben mich innerhalb des Unternehmens zu entwickeln. Ich hatte Motivation und Energien ausgegraben, die ich bis dahin für kaum möglich gehalten hatte. Freitags, natürlich unmittelbar vor dem Wochenende offerierte man mir dann ein Angebot hinsichtlich Entlohnung. Nach einem zwanzig minütigen Monolog eines Vorgesetzten bot man mir dann an ich ich solle doch den Job machen, es solle auch nicht zu meinem Schaden sein. Ich war gespannt was kommen sollte. Noch nie wurde ich derart in meiner Intelligenz beleidigt. Man will meine Fähigkeiten und verkauft mir mein reguläres Vollzeitgehalt, das ich nach dem Ende meiner Elternzeit bekomme, als Gehaltserhöhung. Meine Reaktion war dementsprechend ange


Über den Sinn und Unsinn des Lebens
2008-04-08 15:19:16
Um bei meinem Post vergangenen Sonntag anzuknüpfen, man hat mich kontaktiert. Alles scheint nur ein Missverständnis und man ist bereit mir die entsprechenden Anreize zu schaffen. Durch gelernte und adaptierte Verhaltensweisen meiner Arbeitsumgebung habe ich mich wohl zum einen falsch behandelt gefühlt, zum anderen verbreiten sich die guten Eigenschaften eines Mitarbeiters, im Gegensatz zu den schlechten, nicht von selbst. Und da macht es ab und an Sinn etwas nachzuhelfen. Welch ein Unsinn, oder?Mia und Nick sind aktuell krank und ich musste deutlich früher heim als sonst. In den Stunden, in denen ich länger zu Hause war, genoss ich den Alltag wie schon lange nicht mehr. Wir lagen zu dritt im Bett und ich las Bücher vor, spielte Memory und puzzelte. Memory war noch nie meine Stärke u
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Stress aber Freude
2008-04-10 14:40:21
Momentan normalisiert sich meine Arbeitswelt. Ich habe zwar ungeheuren Stress, aber die Arbeit macht Spaß wie nie und ich glaube ich erreiche bei meinen Kollegen etwas durch meine Euphorie. Ich habe momentan das Problem, dass ich vor lauter Spaß abends so erschöpft bin, dass ich meinem aktuellen Kunstprojekt nicht nachkomme, das allerdings auch sehr gelassen sehe.Durch Mias und Nicks Krankheit, habe ich so viele Sachen zu erledigen die tagsüber liegenbleiben, dass ich einfach nur noch schnell in mein Bett möchte, wenn sie erledigt sind.Wenn ich dann morgens vor meinen beiden Lieben wach werde, gehe ich oft in die Küche, brühe mir einen Kaffee und sehe mir durch das Küchenfenster den Himmel an. Ich genieße das Schauspiel des Sonnenaufgangs, da der aktuell nur wenige Minuten dauert,


Erinnerungen
2008-04-10 14:38:12
Eben grub ich gerade in einer alten Mappe und fand folgende Skizzen. Ich weiss noch genau, als wäre es gestern gewesen, wie diese Skizzen zustande kamen. Meine damalige Freundin und Jugendliebe schenkte ihrem kunstbegeisterten Freund einen Aktkurs in der Städelschule in Frankfurt. Die Skizzen sind in sehr kurzen Intervallen entstanden. Gegen Ende jeder Sitzung hatte man je Pose des Modells knapp zwei Minuten. Oft kamen dabei schönere Skizzen zustande als während der ganzen Zeit davor.Man hat dabei keine Zeit nachzudenken und konzentriert sich voll auf den Schwung. Ideal dafür sind Kohle oder Rötel. Ich fragte mich wie lange das wohl her ist und fand auf den Skizzenblättern das Jahr 1987. Das alles soll schon mehr als 20 Jahre her sein. Unvorstellbar.Das gute Auge das ich damals hatt


Wochenende
2008-04-13 10:02:32
Wie ich heute feststelle, lebt man unter Eustress auch gerne einmal über seine Verhältnisse. Also bin ich froh, dass Wochenende ist und ich mich einem Gemälde widmen kann, was mich irrsinnig beruhigt. Nicht nur, dass meine Lippe wieder mal blüht, weil die vergangene Woche zu hoch gedreht habe, sondern ich merke, dass ich gerade auf dem besten Weg bin, krank zu werden. Mia und Nick sind auch noch nicht richtig gesund und jetzt scheint es, ich geselle mich dazu. Heute früh war ich der letzte, der wach wurde und ich fühlte mich nicht nur, als hätte ich die ganze Nacht durchgezecht, sondern als hätte man mich zusätzlich im Schlaf verprügelt. Mein Körper schmerzte und ich wäre am liebsten liegen geblieben. Wir haben uns dann aber doch zu einem kleinen Spaziergang entschlossen. Ich h


Eine harte Woche
2008-04-19 01:03:39
Diese Woche war ziemlich hart. Nicht nur, dass es viel bzgl. meiner Zukunft zu erarbeiten gab, wir hatten am Dienstag auch festgestellt, dass auch noch einiges zur Projektdeadline am kommenden Dienstag zu erledigen war. Nach einigen Monaten des im stillen Kämmerlein Arbeitens und Warten auf Abnahmen des Kunden, kam am Dienstag der Vorschlag einer Kollegin, "Lasst uns doch den Projektraum wieder beziehen". Sofort waren alle dabei. Und als ob sich noch jeder an unsere Besprechung zum Gruppenvertrag erinnere, wurden auch gleich zwischenmenschlich Fakten geschaffen. Es hielt niemand mit seiner Meinung hinterm Berg, was ein Riesenvorteil für die Zusammenarbeit war. Arbeitszeit, Zusammenarbeit, Abhängigkeiten und Pausen waren ziemlich schnell geklärt und wir haben bis gestern Abend sehr viel


Vater Sohn Tag
2008-04-21 15:50:14
Heute war ich mit Nick unterwegs. Seit langem konnten wir unseren Tag mal wieder in ungestörter Zweisamkeit genießen. Wir sind mit S- und U-Bahn durch die Gegend gefahren und haben einen kleinen Abstecher an einen kleinen Weiher gemacht. Dort war gerade eine Entenfamilie dabei in unglaublicher Akribie und Geschwindigkeit Nahrung aufzunehmen, was meinen Sohn doch sehr beeindruckte. Wenn er sonst Enten sieht, verfolgt er sie ganz gerne, bis sie davonfliegen, weil sie seiner Penetranz entgehen möchten. Hier blieb er für seine Verhältnisse unglaublich lange stehen und beobachtete die Küken, wie sie sich ihren Weg fressenderweise durch die Uferbegrünung bahnten.Der Tag war sensationell schön, weil wir viel erlebten und unglaublich entspannt Dinge tun konnten, die die vergangenen Wochen


Früher war alles besser ...
2008-04-25 14:37:32
... hat nicht einmal meine Oma vom Stapel gelassen, denn sie wusste wovon sie nicht reden wollte. Sie hatte zwei Weltkriege miterlebt und wusste deshalb genau, dass früher eben nicht alles besser war. Erstaunlich nur, dass dieselben Sprüche von einigen Kollegen einer anderen Abteilung kommen und zwar immer dann, wenn sie neue Arbeitsmittel gestellt bekommen. Das Gewohnte hinter sich lassen und das Neue akzeptieren. Wie war das, es ist nichts so beständig wie die Veränderung. Schade nur, dass diese Menschen weniger als halb so alt sind, wie meine Großmama dieses Jahr geworden wäre. Ich liebe die Veränderung.Die Woche hatte ich ein Gespräch zu meiner weiteren Entwicklung im Unternehmen. Wieder einmal. Man versprach mir eine Karriere, die der erste Schritt für die Karriere meiner Leb


Farbtupfer im Alltag
2008-04-24 14:25:02
Heute belohnte ich mich in meiner Mittagspause mit einem thailändischen Essen im Freien. Das war ein großes Highlight nach den vergangenen stressigen Arbeitstagen.Dann, später am Tag, auf dem Nachhauseweg sah ich dieses wunderbare Blumenbeet mit den stark kontrastierenden Farben. Und das inmitten von Beton und Pflastersteinen. Ich hatte meine Kamera dabei und musste ein paarmal blind von oben ins Beet halten, bis ein vernünftiger Bildausschnitt zustande kam. Das Beet befand sich etwa in Brusthöhe in einer Gehwegbegrenzung. Endlich sind die Tage wieder länger, so dass man solche Perlen im Hellen auch wieder wahrnehmen kann.


Endlich Frühling
2008-04-27 10:37:20
Der Frühling lässt sich kaum noch leugnen. Alle Pflanzen sind bereit und stecken voller Kraft. Sie scheinen kurz vor einer Explosion zu stehen, wenn man sich die Knospen anschaut. Sie stecken auch voller Hoffnung. Eben noch unberührte Knospe oder Blüte und morgen saftiges Blatt oder Frucht. Jedes Jahr ein Neubeginn.


Die Zeit sinnvoll nutzen
2008-04-28 05:21:25
Heute Nacht gegen drei Uhr wachte ich mit ziemlichen Schmerzen im linken Ohr und im Kopf auf. Wie mir mein Arzt gerade mitgeteilt hat, habe ich eine ziemlich heftige Entzündung im Gehörgang, die jetzt Cortison und Antibiotikum auf den Plan ruft. Warum das so ist, fiel mir im Wartezimmer wie Schuppen von den Augen. Ich hatte letzte und vorletzte Woche mit Oropax gearbeitet, weil ich mich im Projektgewusel nicht gut konzentrieren konnte. Scheinbar haben sich ein paar Bakterien in meinem Ohr zu einer wirklich guten Party verabredet und für Nachwuchs gesorgt. Mein Ohr als "tunnel of love". Irgendwie absurd, oder? Auf jeden Fall versuchte ich die Zeit am Morgen mit Kaffetrinken und Hefteschmökern zu nutzen und sah wieder einmal den Himmel voller Rot. Wirklich beeindruckend, was die aufgehen


Zeichenstunde
2008-04-29 06:43:48
Was macht man, wenn man zu Hause sitzt, seinen Puls im entzündeten Ohr hört und Schmerzmittel konsumiert hat? Ich hatte Lesen ausprobiert. Das ging nicht, das Klopfen im Ohr zerstört die Konzentration. Fernsehen ging auch nicht, weil das Mittagsprogramm wirklich abscheulich ist. Und nur im Bett liegen ist auch nicht der wahre Jakob. Also hab ich mir mal wieder den Zeichenstift geschnappt und ein schönes Motiv besorgt. Kreativität ist ohnehin besser, als Konsumation. Heraus kam dieser Damhirsch. Ich glaube ich werde die Zeichnung noch in einem Bild weiterverarbeiten, er ist einfach zu schön, um nur das Blog zu schmücken.


Alte Liebe rostet nicht
2008-05-01 10:20:25
Heute war es wieder so weit. Der 1. Mai und das damit verbundene Radrennen "Rund um den Henninger-Turm". Die 47. Ausgabe und anscheinend die letzte, weil die ausrichtende Brauerei das Sponsoring einstellt. Eigentlich wollte ich dem ganzen Trubel fern bleiben. Enttäuscht und doch im Voraus wissend von den Entwicklungen des Radsports im vergangenen Jahr. Ich hatte einfach keine Lust mehr auf den verlogenen Trubel, um diesen Sport.Heute morgen dann fuhr das Fahrerfeld kurz nach dem Start an unserer Wohnung vorbei und in mir blühte dieses Fieber auf, das mich ursprünglich zu diesem Sport brachte. Immer wenn ich einen Pulk Radfahrer sehe stellen sich meine Körperhaare auf und mein Puls beschleunigt. Daraufhin packten wir ein und fuhren an die Strecke nach Mammolshain. Nick nahm dieses Spekt
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Fundstücke beim Aufräumen
2008-04-30 06:13:59
Wieder einmal suche ich nach Beschäftigung. Mein Ohr wird langsam besser und ich sehe viel Aufräumarbeit auf meinem Schreibtisch. Und wie es immer ist, man wirft den einen oder anderen Blick in seine Unterlagen, Fotokästchen, Skizzenbücher, Aufbewahrungsdöschen und mit dem Aufräumen kommt man nicht signifikant weiter. Beim Stöbern fand ich diesen "schnellen Mops". Es ist eine Vorskizze für ein Bild, die mich zirka zehn Minuten gekostet hat. Interessant, wenn man den Damhirsch von gestern dagegen sieht. Der Mops war mit relativ wenigen ungeordneten Strichen fertig und betrügt das Auge im positiven Sinne, weil es sich die nötigen Details hinzudenkt. Ich mag den Mops.Aktuell genieße ich die Zeit ohne Stress und Gewusel. In mir ist es ruhig und ich drehe nicht so furchtbar hoch. Ich


Was motiviert dich zu bloggen?
2008-05-02 17:00:23
Bloggerjobs fragt in seiner Blogparade, die bis zum 16.5.2008 geht: Was motiviert dich zum Bloggen?Mitteilungsbedarf motiviert mich zum Bloggen. Es sind in der Regel Themen, von denen ich glaube, dass sie auch anderen etwas bringen. Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe mit einem Problem oder Lebensumständen alleine dazustehen, hoffe ich immer darauf, dass es jemanden gibt, mit dem ein Austausch möglich ist.Wie stehst du zu professionellem Bloggen, also auch “Bloggen-für-Geld”?Absolut unvorstellbar. Man müsste schon Vollblutjournalist sein, um das zu machen. Ich habe manchmal echte Probleme meine Gedanken in gerade, für dritte verständliche Worte zu bringen. Ich habe festgestellt, dass ich gerade mit meinem Thema in meinem Blog nicht alleine bin, aber mir reicht es die zu erre
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Endlich
2008-05-04 14:42:25
Gestern war sie im Briefkasten. Die Benachrichtigung zur Teilnahme an der Ausstellung ausgewählter Arbeiten eines Kunstpreises. Und noch etwas. Ein Brief eines Fans meiner Arbeiten, mit der Bitte um eine signierte Postkarte. Ich war echt gerührt und stolz wie Oskar.


Ein wunderschöner Ausflug
2008-05-11 14:44:20
Vergangene Woche Mittwoch hatte ich einen wunderschönen Ausflug im "Dreiländereck" Saarland, Rheinland-Pfalz und Lothringen. Ich war mit Mia, Nick und meinem Schwiegervater unterwegs. Wir starteten im Saarland ab St. Ingbert und fuhren Richtung Blieskastel über Teile der Barockstraße. Die Landschaft war berauschend. Schon auf der Fahrt waren wir im Bliesgau vom Gelb der Rapsfelder und der Weite der Landschaft beeindruckt. Große Teile erinnerten mich an den Odenwald, nur dass der keineswegs mit der Weite des Bliesgaus mithalten könnte. In Lothringen angekommen, fuhren wir auf einen Abstecher nach Eschviller. Eschviller liegt in einem Tal und hat als Ausflugsziel eine alte Mühle mit Hotel und Restaurant. Dieses Tal ist so pittoresk, dass es schon fast kitschig wirkt. Die Route ging da


Braucht Erfolg das Streben nach Zielen?
2008-05-12 17:17:50
Claudia Klingers Beitrag Braucht Erfolg das Streben nach Zielen? habe ich gerade aufgeschnappt und fand ihn sehr interessant. Ich glaube allerdings nicht, dass man diese Frage verallgemeinernd stellen kann. Menschen sind Individuen (zumindest hoffe ich das). Unterschiedliche Menschentypen haben sicherlich andere Vorstellungen von Erfolg. Und diese Menschen versuchen diesen Erfolg jeder auf seine W


Alles hat ein Ende ...
2008-05-12 15:56:57
... so auch mein einwöchiger Urlaub mit Aufenthalt im Saarland. Es gibt so viele Impressionen, die ich nach Hause mitgenommen habe und nach und nach auch erst einmal verarbeiten muss. Wir waren wandern, die Landschaft genießen und schlemmen. Eigentlich hätte ich jetzt noch gerne eine Woche hinten angehängt, aber bekanntlich soll man ja aufhören, wenn es am schönsten ist. Wir haben den Urlaub


Essen und Trinken ...
2008-05-13 17:09:55
... das kann man im Saarland und der Grenzregion. Vergangene Woche trafen wir uns mit einer Freundin in Saarbrücken am Staden. Wikipedia beschreibt den Staden mit "das rechts der Saar liegende Ufer (Erholungsgebiet) in Saarbrücken zwischen Ostspange und Bismarckbrücke". Um etwas auszuholen, der Saarländer drängt ins Freie. Während sich die Restrepublik noch im stillen Kämmerlein hinter dem
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